24.06.2019, 12:52 Uhr

Piercings – auch heute ein beliebter Körperschmuck

pixabay.com
              
             (Foto: StockSnap / 27574 images )pixabay.com (Foto: StockSnap / 27574 images )

Schon seit vielen Jahren ist das Piercing aus der Schmuckwelt nicht mehr wegzudenken. Dabei handelt es sich nicht um ein spezielles Piercing, sondern um den Körperschmuck allgemein.

Durchstochen werden Ohren, Bauchnabel, Augenbrauen sowie weitere unterschiedliche Gesichtspartien und auch Intimpiercings waren nie so in Mode, wie sie es heute sind. Untersuchungen zeigen sogar, dass mittlerweile jeder 15. Deutsche irgendwo eine solch besondere Hautdekoration trägt, wobei die Wahl des passenden Piercings auf jeden Fall gut überlegt und keine spontane Idee sein sollte. Doch auf was sollte bei der Wahl des Piercings und dem jeweiligen Studio zum Stechen unbedingt geachtet werden?

Informationen schon im Vorfeld suchen

Viele Interessenten überlegen sich, ein Piercing stechen zu lassen und gehen nun den direkten Weg zum Studio. Allerdings ist es wichtig, sich im Vorfeld genauer mit diesem Thema auseinander zu setzen und zu schauen, welches Schmuckstück zu einem passt. Zusätzlich muss bei unterschiedlichen Berufen ebenfalls darauf geachtet werden, dass nicht jeder Schmuck erlaubt ist, was vor allem die gut sichtbaren Piercings im Gesicht betrifft.

Außerdem gibt es in Sachen Pflege und Heilungsprozess viele verschiedene Faktoren zu beachten. Sogar der Prozess des Stechens ist sehr verschieden. Dazu kann man entweder die Fragen direkt an den Piercer richten und sich individuell erkundigen oder das Internet für die erste Recherche nutzen. In der Onlinewelt gibt es auch Experten, die zum Beispiel auf einer Webseite über Nasenpiercings von den unterschiedlichen Arten, den Gefahren und auch der Pflege und der Heilung berichten. Ebenso bei anderen Piercingarten.

Piercings im Gesicht – demonstrativ, kunstvoll und stets modern

Während das Bauchnabelpiercing komplett mit der Kleidung verdeckt werden kann und somit im Alltag nicht stört, sieht das mit Piercings im Gesicht wieder ganz anders aus. Dabei werden diese nicht in Piercings für Frauen oder Männer unterteilt. Im Gegenteil, in der Welt der Piercings gilt stets das Motto – erlaubt ist, was gefällt. Der eigenen Fantasie werden also kaum Grenzen gesetzt und das ganz unabhängig vom Geschlecht der Person.

Dabei stellen sich viele die Frage, für welches Piercing das eigene Gesicht geeignet ist und was besonders gut aussehen würde. Es gibt allerdings keine Formel, wie es zum Beispiel bei der Frisur der Fall ist. Piercer sind der Meinung, dass hier nicht die Form des Gesichts oder der Teint ausschlaggebend sind. Jedes Gesicht ist sehr individuell und was zum einen Typ besonders gut passt, muss beim Nächsten noch längst nicht so toll aussehen. Für den Bereich rund um den Mund oder die Nase kann man mit einem unechten Clip oder Magnetstecker schauen, wie ein echtes Piercing aussehen würde. Wichtig ist allerdings nur, dass das Piercing nicht den anderen Menschen um einen herum gefällt. Das Piercing muss vor allem dem Träger selbst gefallen.

Zu den beliebtesten Piercings im Gesicht zählt neben dem typischen Augenbrauenpiercing am Rand der Augenbraue auch das Piercing um den Mundbereich, wobei hier die Unterlippe immer noch Wahl Nummer eins ist. Besonders modern ist das Labret Lippenpiercing, welches sowohl in der Mitte als auch seitlich entlang der Unterlippe gestochen werden kann. Auch das Lippenbändchenpiercing wird wohl ebenso wie das Zungenpiercing nie aus der Mode kommen.

Interessenten sind im professionellen Studio besonders gut aufgehoben

Früher haben viele Piercingfans selbst zur heißen Nadel gegriffen und sich die Piercings gestochen. Allerdings ist mittlerweile klar, dass dabei einiges schieflaufen kann. Egal ob das Piercing im Ohr, in der Nase, dem Intimbereich oder an einer anderen Stelle des Körpers, es sind überall Nerven zu finden, welche bei einem solchen Selbstversuch zerstört werden könnten. Von hängenden Augenliedern bis hin zu schweren Entzündungen oder Geschmacksverlust beim Zungenpiercing sind schlimme Folgen also nicht auszuschließen. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich ein professionelles Piercingstudio zu suchen, und sich hier individuell beraten zu lassen. Des Weiteren wird hier nicht nur sauber gestochen, sondern auch die anschließende Pflege und Reinigung genau erklärt. Zusätzlich gibt es hier hochwertige Piercings, dessen Piercingstäbe nach Abheilung auch noch mal gekürzt werden können.


0 Kommentare