03.06.2019, 13:08 Uhr

Auslandsstudium: So wird es für Studierende ein voller Erfolg


Das Studium gehört zur „besten Zeit im Leben“.

Viele Studierende nutzen die Zeit, um neue Erfahrungen zu sammeln, verschiedene Berufsfelder auszuprobieren und neues zu lernen. Auch das Studium im Ausland gehört zu den Erfahrungen, die die meisten Alumni rückblickend nicht missen möchten. Nie im Leben ist es so einfach, eine Zeit in einer fremden Kultur zu verbringen wie im Studium. Auch Studierende der Universität Regensburg und anderer Hochschulen in der Region zieht es jedes Jahr in die Ferne, um dort neue Sprachen, neue Kulturen und neue Menschen kennenzulernen. Mit den folgenden Tipps wird der Auslandsaufenthalt im Studium zum Erfolg.

Auf die richtige Beratung kommt es an

Studentinnen und Studenten haben bei der Planung eines Auslandsaufenthaltes einen entscheidenden Vorteil: Sie profitieren von einer umfassenden Beratung durch die Universität. Die Uni Regensburg bietet beispielsweise mit dem akademischen Auslandsamt Services für alle Bereiche des Studiums im Ausland – egal ob Praktikum, Auslandssemester oder Abschlussarbeit im Ausland. Auch Fragen zur Finanzierung des Studiums in der Ferne können die Studierenden dort klären. Wer nicht genau weiß, welche Möglichkeiten sich bieten, findet bei den Beraterinnen und Beratern kompetente Hilfe.

Neben dem akademischen Auslandsamt finden an Hochschulen regelmäßig Veranstaltungen zu verschiedenen Themen im Rahmen des Auslandsstudiums statt. Diese sind häufig nach Fachbereichen gestaffelt und informieren die Studierenden zu Bewerbungsfristen, Finanzierungsmöglichkeiten und Inhalten des Auslandsstudiums. Bei den Fachveranstaltungen bietet sich überdies die Möglichkeit, passende Ansprechpartner kennenzulernen und Detailfragen persönlich zu klären. Dieses breit gefächerte Beratungsangebot erleichtert es Studentinnen und Studenten, einen Auslandsaufenthalt zu planen und vorzubereiten.

Vor Ort in Kontakt bleiben

Neue Sprachen zu lernen oder Grundkenntnisse zu vertiefen gehört zu den vielen Vorteilen eines Aufenthaltes im Ausland. Nicht nur Sprachstudenten können hier viel Neues lernen. (Foto: Pixabay.com © olilynch (Pixabay )

Ein Auslandsaufenthalt dauert in vielen Fällen sechs Monate oder länger. Hinzu kommt, dass die meisten Programme nicht innerhalb der EU absolviert werden. Eine Ausnahme bildet hier das ERASMUS-Programm, das Schülern und Studenten Auslandsaufenthalte in Europa anbietet. Viele Studierende ziehen aber auch für ein halbes oder ganzes Jahr in die USA, nach Asien oder Afrika und sind somit lange von Familie und Freunden getrennt. Natürlich offeriert der Auslandsaufenthalt die Möglichkeit, neue Freunde zu finden – dennoch ist es den meisten Studenten ein Anliegen, auch im Ausland Kontakt zu ihren Liebsten daheim zu halten. In der heutigen Zeit ist dies nicht besonders schwierig, mit einem günstigen Prepaid-Tarif von Lebara halten Studierende im Ausland zusätzlich die Kosten unter Kontrolle. Für besonders lange Auslandsaufenthalte kann auch eine kostenlose SIM-Karte eine Option sein, mit der sowohl von Deutschland als auch im Ausland telefoniert werden kann. Bei beiden Varianten entfällt die Grundgebühr, sodass die Tarife besonders günstig sind. Gerade im internationalen Ausland wird die Telefonie sonst schnell teuer, da zusätzliche Roaming-Gebühren anfallen. Diese sind ausschließlich innerhalb der EU abgeschafft.

Weitere Möglichkeiten, im Ausland mit den Freunden zu Hause in Kontakt zu bleiben sind:

• Videochat und Videotelefonie über den Laptop oder Computer

• WhatsApp und andere Chat-Portale, über die auch Sprachnachrichten verschickt werden können

• Social Media-Profile, auf denen Studierende ihre Reise und die neuen Erfahrungen per Foto und Text dokumentieren können

• YouTube und Blogs, auf denen Erfahrungen, Fotos, Videos und andere Medien ebenfalls bereitgestellt werden können. Blogs und YouTube-Videos bieten zudem die Möglichkeit, nebenbei etwas zusätzliches Geld zu verdienen.

So können die Daheimgebliebenen an den Erfahrungen im Ausland direkt teilhaben. Zudem beugen Studierende im Ausland auf diese Weise dem klassischen Heimweh-Problem vor. Familie und Freunde daheim zu vermissen ist auch bei Studierenden ganz normal.

Kooperationen nutzen – Kanada und Bayern arbeiten zusammen

Im Rahmen der Planung des eigenen Auslandsaufenthaltes ist es unerlässlich, sich ausgiebig zu informieren. Viele Bundesländer, Städte und Universitäten unterhalten Partnerschaften mit anderen Institutionen. Diese ermöglichen es Studentinnen und Studenten, im Ausland beispielsweise ihre Doktorarbeit zu schreiben. Die bayerischen Hochschulen haben erst im April 2019 erklärt, intensivere Beziehungen zu den Hochschulen der USA und Kanada aufzubauen. Eine Delegation besuchte die ansässigen Hochschulen in Nordamerika und führte dort intensive Gespräche mit den Mitarbeitern vor Ort. So sollen Studierende in Zukunft die Möglichkeit bekommen, ihr Studium in Amerika fortzusetzen, auszubauen und auch dort ihre Doktorarbeit zu verfassen. Über solche Kooperationen informiert das akademische Auslandsamt und gibt Hilfestellungen, die richtige Partner-Universität für den eigenen Fachbereich zu finden.

Die Nachbereitung des Auslandsaufenthaltes

Auch nach dem eigentlichen Auslandsstudium gilt es, diesen im Gedächtnis zu behalten. Studierende gewinnen im Ausland zahlreiche Eindrücke und Erfahrungen, die sie mit nach Hause bringen. Manche kehren gar als Doktoren zurück! Deshalb bietet die Universität Regensburg ihnen Möglichkeiten, den Auslandsaufenthalt nachzubereiten. So profitieren auch andere Studierende von den Erfahrungen und werden darin bestärkt, selbst einen Aufenthalt an einer fremden Universität zu planen.

2018 haben Studierende der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg (kurz OTH Regensburg) in einer Ausstellung Fotografien ihrer Auslandsaufenthalte gezeigt. Diese unvergesslichen Momente wurden der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, zusätzlich gab es einen Fotowettbewerb, bei dem die schönsten Werke gekürt wurden. Ähnliche Projekte bieten auch andere Hochschulen in ganz Deutschland an und machen so den Auslandsaufenthalt noch attraktiver.

Studierende haben überdies die Möglichkeit, ihre Erfahrungen direkt an andere weiterzugeben. Immer mehr Hochschulen führen sogenannte Mentoring-Programme ein. Im Rahmen dieser Programme können Studierende, die sich für einen Auslandsaufenthalt interessieren, erfahrenen Studenten Fragen stellen und von ihren Erfahrungen profitieren. Auch Informationsveranstaltungen, wie oben beschrieben, werden heutzutage häufig in Zusammenarbeit mit erfahrenen Studenten und Studentinnen gemacht. So bekommen Interessenten ihre Informationen direkt aus erster Hand. Die erfahrenen Studierenden übernehmen an einigen Hochschulen schon heute die Beratung interessierter Studenten und Studentinnen. Dies geschieht entweder als ehrenamtliches Engagement oder direkt als Nebenjob. So profitieren Studenten von ihrem Auslandsaufenthalt gleich mehrfach: Einerseits mit ihren Erfahrungen und den studentischen Leistungen, die sie erbracht haben. Andererseits können sie sich ihr Gehalt mit dem Nebenjob direkt an der eigenen Universität aufbessern.


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