14.02.2019, 10:35 Uhr

Geld sparen ohne großen Aufwand

(Foto: @pixabay.com)(Foto: @pixabay.com)

Trotz der Neujahrsvorsätze, im neuen Jahr mehr auf die Ausgaben zu achten, gibt es Wochen später die Erkenntnis, die laufenden Fixkosten schlagen erbarmungslos zu. Dabei gibt es genügend Möglichkeiten, unkompliziert Tag für Tag Geld zu sparen. Schon der bewusste Umgang mit Wasser im Haushalt oder andere Tipps aus Großmutters Trickkiste machen sich am Ende des Monats bezahlt.

Was passiert mit dem monatlichen Einkommen?

Sparen hat nichts mit Geiz zu tun. Laut einer Studie geben die Bundesbürger mehr als die Hälfte ihres Einkommens für Konsumgüter aus. Auf Platz zwei steht mit 53 Prozent die Altersvorsorge, während knapp 37 Prozent ihre Wohnung renovieren oder sich den Traum von einem Eigenheim erfüllen. Am Ende von diesem Ranking stellt sich heraus, dass nur knapp zwei Prozent in die Ausbildung ihrer Kinder investieren und 3,7 Prozent Geld für die schlechten Zeiten beiseitelegen. Grund genug, sich mal konkret darüber Gedanken zu machen, wie sich der eine oder andere Euro spielend leicht einsparen lässt.

Tipps zum Sparen für den Haushalt

Der Standby-Modus ist verlockend, aber ein unnötiger Energiefresser. Wer konsequent Elektrogeräte ausschaltet und auf Energiesparlampen zurückgreift, spart Geld. Eine weitere Möglichkeit, Kosten zu senken, ist ein Vergleich der Heizkosten. Nicht jeder Raum muss ständig beheizt werden. Ein aufladbarer Akku spart Strom und erspart den Kauf von Batterien. Halbvolle Geschirrspüler und Waschmaschinen senken den Stromverbrauch nicht. Sinnvoller ist, die maximale Beladung auszunutzen. Wiederholte Kurzwaschgänge mit halbleeren Geräten steigern höchstens den Wasserverbrauch, der sich am Ende des Jahres in einer überraschend hohen Abrechnung zeigt.

Wer sich online oder im aktuellen Flugblatt über Angebote für regelmäßige Hygieneartikel wie Toilettenpapier oder Waschpulver informiert, gewinnt über einen längeren Zeitraum ein paar Euro extra für die Haushaltskasse. Es lohnt sich, ein Haushaltsbuch zu führen, um den Überblick zu behalten. Dabei sieht man am Ende des Monats, welche Ausgaben besonders ins Gewicht fallen. Regelmäßiges Lüften verbraucht weniger Energie, als stetiges Kippen von Fenstern in der kalten Jahreszeit. Die alte Waschmaschine wird zum Stromfresser. Ein neues Gerät mit der Energieeffizienzklasse A+++ rechnet sich schnell durch reduzierten Strom- und Wasserverbrauch.

Günstige Kontobedingungen sparen Geld

Jede Bank hat unterschiedliche Konditionen und reizvolle Kombi-Angebote. Mit einem Vergleich zwischen den einzelnen Kontogebühren und dem Nutzungsumfang fährt man günstiger. Durch das zunehmende Angebot an Direktbanken bieten Filialbanken interessante Alternativen. Allerdings bietet eine Direktbank oftmals gebührenfreie Kreditkarten sowie kostenlose Kontopakete.

Wer seine Bankgeschäfte ohnehin über Online-Banking erledigt und selten die direkte Betreuung in der Bankfiliale benötigt, profitiert. Tatsächlich zeigt sich bei einem konkreten Girokontenvergleich auf dem Portal Verivox.de zwischen der Hausbank und einer Direktbank mit günstigen Tarifen eine Ersparnis von mehr als 100 Euro, wenn man die Bank wechselt.

Autofahrer setzen auf ökonomisches Fahren

Ein vorausschauendes, konstantes Autofahren spart teuren Sprit. Beim Wegfahren sollte man den Motor schonend auf Betriebstemperatur bringen. Beim Anpassen der eigenen Fahrgeschwindigkeit an den Verkehr wird Kraftstoff gespart. Ein rasanter Fahrstil und wiederholtes Bremsen erhöht den Spritverbrauch und verschleißt die Bremsen. Bereits in der Fahrschule wird gelehrt, dass man immer im höchstmöglichen Gang fahren sollte. Das Auto fährt leiser und spart Sprit.


0 Kommentare