07.01.2019, 13:39 Uhr

Der unternehmerische Erfolg steht und fällt mit der Internetpräsenz

(Foto: pixabay.com)(Foto: pixabay.com)

Wer eine Webseite besitzt, möchte gesehen werden.

Auch möchte er, dass sich die Leser für die Inhalte interessieren und weitere Handlungen durchführen. Bei Unternehmern steht bei den Handlungen der Produktkauf eines Lesers an erster Stelle. Unternehmen sind es auch, die in einem hohen Maße von einer guten und starken Internetpräsenz abhängig sind, denn im Zeitalter der Digitalisierung steht und fällt der unternehmerische Erfolg mit dem Grad der digitalen Vernetzung.

Herausforderung SEO

Doch ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO) kein Selbstläufer. Im Gegenteil: Harte Arbeit, kompaktes Wissen und intelligente Strategien, flexibel angewandt, sind für den Erfolg die Voraussetzungen. Dies gilt umso mehr, als dass auch die Konkurrenz nicht schläft, sich im Bereich von SEO weiter entwickelt und die Google-Trends aufmerksam verfolgt. Denn die bekannte Suchmaschine aus Übersee ändert permanent ihren Algorithmus, sodass manches, das gestern noch gut war, heute schon nicht mehr zählt.

Eine Handlungsanleitung für gutes SEO

Zahlreiche Faktoren entscheiden über den Erfolg von SEO-Maßnahmen. Google Backlinks, eine attraktive Seitenaufbereitung, eine starke technische Performance und eine benutzerfreundliche Navigation sind nur wenige Aufgaben, die für einen starken Internetauftritt bürgen. In diesem Sinne sollen die Aufgaben, um die es für den Erfolg einer Webseite ankommt, vorgestellt werden, damit jeder Seitenbetreiber ein Gefühl dafür erhält, was SEO überhaupt ist und wie man erfolgreich SEO betreibt.

Die Bedeutung der Sichtbarkeit

Der Erfolg einer Webseite korreliert stark mit einer hohen Sichtbarkeit. Die Sichtbarkeit ist wiederum das Maß für die Positionen der eigenen Internetpräsenz innerhalb der Suchmaschinenergebnisseiten (SERPs). In je mehr relevanten Suchwörtern und Suchwortkombinationen eine Seite aufgenommen ist und je höher die Positionen in den SERPs sind, desto größer ist das Ausmaß der Sichtbarkeit. Wikipedia besitzt zum Beispiel eine außergewöhnlich hohe Sichtbarkeit, da diese Enzyklopädie bei sehr vielen Suchbegriffen an erster Stelle angezeigt wird.

Für eine hohe Sichtbarkeit sorgen

Um für eine hohe Sichtbarkeit zu sorgen, sind gute Inhalte das Grundgerüst. Gute Inhalte werden von Google anhand mehrerer Faktoren registriert. Gute Inhalte (Content) sollten abhängig von einer Keyword-Recherche gemacht werden. In dieser werden die Zielgruppen sowie die Keywords (einzeln oder in Kombinationen) ermittelt, sodass klar wird, mit welchen Suchwörtern die Zielgruppen suchen, um zu den gewünschten Informationen zu gelangen. SEO-Tools sind bei der Keywordermittlung eine große Hilfe. Dabei ist wichtig, dass die potentiellen Keywords kein fixer Wert sind, da dieser Wert Schwankungen unterworfen und von Trends abhängig ist. Eine Seite für Politik erhält in Abhängigkeit von politischen Ereignissen zum Beispiel immer neue Keywords zugeführt, die für eine bessere Sichtbarkeit bearbeitet werden.

Attraktive und suchmaschinengerechte Inhalte

Um attraktive Inhalte für den Leser zu schaffen, sollten die Artikel inhaltlich interessant und eine leicht lesbare Struktur aufweisen. Überschriften und Zwischenüberschriften helfen bei der Gliederung des Artikels, was die Lesbarkeit erleichtert und Google wichtige Hinweise über den Content gibt. Auch regelmäßige Absätze gestalten einen Artikel leserfreundlicher. Kommt ein wichtiges Keyword in der Überschrift, in mindestens einer Zwischenüberschrift sowie ziemlich am Anfang des Artikels vor, weiß auch Google direkt, worum es in dem Artikel geht und kann diesen besser zuordnen.

Das Keyword sollte zudem gleichmäßig über den Text verteilt werden. In der SEO-Szene gilt ein Verhältnis von 2 % zum gesamten Text als Idealwert. Bilder und Videos lockern den Inhalt auf und gestalten ihn attraktiver. Zudem wird durch gute Bilder und Videos mit entsprechenden Ankertexten ebenfalls die Sichtbarkeit der eigenen Webseite erhöht, da es für Videos und Bilder eigene Suchmaschinen gibt. Google selbst führt solche Suchmaschinen. Als Parameter, um die Attraktivität und die Wertigkeit der Inhalte zu messen, nutzt Google unter anderem die Verweildauer der User auf der Seite, die Zahl einmaliger und wiederkehrender Benutzer, den Interaktionsgrad (Klicktiefe) der User sowie die Anzahl an aufgerufenen Seiten pro Benutzer.

Eine hohe Anzahl an Backlinks erhöht die Sichtbarkeit

Wenn eine Seite auf einen Inhalt auf einer anderen Seite verlinkt, dann ist dies für Google ein wichtiges Signal für die Attraktivität und Relevanz eines Inhalts und damit auch der dazugehörigen Seite. Das heißt, sämtliche Links auf sämtliche Unterseiten (Artikel) einer Webseite werden von Google gemessen und der eigenen Seite zugesprochen. Mit zunehmender Anzahl an Backlinks steigt die Webseite im Google-Sichtbarkeitsindex weiter auf.

Faktoren für den Linkaufbau

Dabei ist es wichtig zu betonen, dass ein Backlink nicht gleich ein Backlink ist. So gibt es starke Backlinks – etwa Contentlinks in Form von Fachartikeln – und schwache Backlinks wie Forenlinks, Links in Kommentaren oder, noch schwächer, Links in Gästebüchern. Um die Sache noch komplizierter zu machen, so sollte ein Webseitenbetreiber nicht ausschließlich starke Links sammeln, sondern für ein natürliches Verhältnis zwischen starken und schwachen Links sorgen. Sonst wird Google misstrauisch und denkt, dass hier etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Weitere Punkte, die im Sinne eines starken und nachhaltigen Linkaufbaus beachtet werden sollten, sind Links von hochwertigen Seiten (Seiten mit einer starken Domain-Autorität), themenverwandten Seiten sowie die Gestaltung der Ankertexte, die ebenfalls diversifiziert werden sollten.

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