31.08.2020, 09:42 Uhr

So erstellen Unternehmen erfolgreiche Newsletter und erhöhen ihre Reichweite

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Unter den zahlreichen Möglichkeiten des Online-Marketings sind Newsletter ein All-Time-Favourite. Das ist angesichts ihrer vielen Vorteile nicht verwunderlich: Sie sind vergleichsweise kostengünstig, erzeugen eine enge Kundenbindung und haben geringe Streuverluste. Wirkt ein Newsletter auf den ersten Blick jedoch unprofessionell oder wird schlichtweg zur falschen Zeit versendet, landet er schnell im virtuellen Papierkorb.

Auch Betreffzeilen, die wenig Informationen zum Inhalt der Mail liefern oder reißerisch klingen, können dazu führen, dass Mails in den Spam-Ordner befördert werden. Wenn Sie jedoch die folgenden Tipps befolgen, haben Sie gute Chancen, dass der Newsletter von Ihren Adressaten aufmerksam gelesen wird.

Sorgfalt bei Betreffzeile und Absender

Das Erste, was Ihre Leser von einem Newsletter sehen, sind die Betreffzeile und der Absender. Versuchen Sie daher, schon vom ersten Augenblick an Interesse zu wecken. Wählen Sie einen Betreff, der zum Lesen animiert. Fassen Sie kurz, knapp und zutreffend – idealerweise in weniger als 40 Zeichen – zusammen, worum es in Ihrer Mail geht. Texten Sie eine kreative Headline, die Fragen formuliert, die im späteren Textverlauf beantwortet werden. Auf diese Weise motivieren Sie Ihre Leser dazu, bis zum Schluss aufmerksam zu lesen. Aus Datenschutzgründen ist es außerdem wichtig, dass den Empfängern die E-Mail-Adressen der anderen Abonnenten verborgen bleiben. Nutzen Sie Tools für den Newsletter-Versand, ist dies gewährleistet und Sie können Ihre Texte vollautomatisiert generieren und abschicken.

Personalisierte Inhalte ohne Spam-Trigger

Personalisierung bedeutet zum einen, dass Sie Ihre Leser mit deren Namen ansprechen. So suggerieren Sie direkt eine persönliche Beziehung, der Empfänger fühlt sich als Individuum wahrgenommen. Es bezieht sich jedoch gleichermaßen auf die Inhalte, die Sie teilen. Wollen Sie Ihre Leser langfristig binden, benötigen Sie Content, der für Ihre Zielgruppe relevant und konkret auf sie zugeschnitten ist. Das bedeutet, dass Sie zum einen Ihre Ansprechpartner gut kennen. Zum anderen heißt es, immer wieder neu zu eruieren, welche Interessen, Wünsche und Belange diese Zielgruppe hat. Oftmals haben Unternehmen mehrere Empfängergruppen, die es sinnvoll zu strukturieren gilt. Damit Ihre E-Mail nicht direkt im Spam-Ordner landet, gilt es, Wörter zu vermeiden, die als Spam-Trigger gelten, zum Beispiel Aussagen wie „garantierter Erfolg“ oder „Sofortgewinn“. Auch Sätze, die nur aus Großbuchstaben bestehen und viele Ausrufezeichen enthalten, erhöhen das Risiko, als Spam eingestuft zu werden.

Das Potenzial guten Designs

Ein Text kann noch so informativ sein – wenn das Design chaotisch oder unästhetisch wirkt, macht der Newsletter einen schlechten Eindruck. Bedenken Sie, dass Farben und Formen innerhalb Ihres Newsletters die Identität Ihres Unternehmens widerspiegeln sollten. Hervorhebungen und verschiedene Schriftarten helfen, den Text zu strukturieren und Wichtiges hervorzuheben. Betten Sie zusätzliche Inhalte, die für das Textverständnis nicht zwingend notwendig sind, als Verlinkungen in den Fließtext ein. So wird der Lesefluss nicht gestört und interessierte Leser entscheiden selbst, was sie als relevant erachten.

Lassen Sie zwischen allen Design- und Textelementen außerdem genügend Weißraum: Der Leser kann die ihm dargebotenen Informationen dann besser verarbeiten. Konkret bedeutet das, dass der Abstand zwischen den Zeilen etwa bei 150 bis 170 Prozent der Schrifthöhe liegen sollte. Da viele Nutzer unterwegs auf ihrem Smartphone lesen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Newsletter für mobile Endgeräte zu optimieren. Die Chancen, dass Ihre Leser auf das Gelesene reagieren, erhöht ein sogenannter „Call To Action“, also eine konkrete Handlungsanweisung wie: „Laden Sie hier das kostenlose E-Book herunter“ oder „Erfahren Sie mehr!“


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