24.02.2020, 11:28 Uhr

Angenehme Nachtruhe mit diesen Tipps

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Unruhiger Schlaf ist Gift für Körper und Geist, denn der Körper hat kaum eine Möglichkeit zu regenerieren. Wer darunter leidet kann jedoch einige Faktoren ändern, um einen guten Schlaf zur völligen Normalität werden zulassen.

Bei vielen Menschen ist guter Schlaf leider selten, sodass dieses Thema mittlerweile zum Geschäftsbereich für findige Unternehmer geworden ist. Besserer Schlaf soll mit Wundermitteln unterstützt werden, was durchaus wirksam sein kann, allerdings eben nie auf Dauer. Die folgenden Tipps und Tricks zeigen, wie dauerhaft eine angenehme Nachtruhe hergestellt werden kann.

Lichtquellen im Schlafzimmer

Lichtquellen jeder Art sorgen dafür, dass der Schlaf gestört wird. Selbst kleine Lichter wie die Standby-Leuchten von Spielkonsolen oder vom Fernseher sind bereits störend. Nach Möglichkeit sollten alle elektronischen Geräte aus dem Schlafzimmer verschwinden. Eine ausreichende Abdunklung des Zimmers durch Vorhänge oder Rollos sollte ebenfalls vorgenommen werden, um in der Stadt auftretende Lichtverschmutzung auszusperren.

Der Körper benötigt die Dunkelheit, damit er das Schlafhormons Melatonin produzieren kann. Die Produktion fängt aber nicht erst an, wenn wir uns in Bett legen, sondern beginnt eigentlich schon viel früher. Sobald die Abendstunden anfangen ist zu beobachten, dass der Körper anfängt Melatonin zu produzieren, was man anhand einer gewissen Schläfrigkeit merkt.

Tipp: Elektronische Geräte etwa zwei Stunden vor dem Schlafengehen ausschalten und eine Abendroutine beginnen. Smartphone-Displays oder Monitoren strahlen viel unnatürliches, blaues Licht aus, welches den Körper durcheinanderbringt. Ein Blaulichtfilter kann helfen, aber eben nicht vollständig. Daher ist es empfehlenswerter zu einem Buch zu greifen, statt auf ein Display zu schauen.

Matratzenauflagen für besseren Schlaf

Es kann auch am Bett oder der Matratze liegen, wenn ein guter Schlaf eher selten ist. Eine Matratzenauflage sollte daher in Betracht gezogen werden, denn so kann die Schlafqualität aufgewertet werden. Selbst auf einer günstigen oder alten Matratze schläft es sich somit wie neu.

Die Schlafunterlage ist circa vier bis acht Zentimeter hoch und wird auf eine gewöhnliche Matratze gelegt — das war’s. Der Schlafkomfort wird deutlich erhöht und sogar die Schlafhygiene wird vereinfacht, denn die Matratze an sich muss kaum noch gereinigt werden. Der Topper jedoch kann ganz einfach entnommen werden und je nach Modell sogar in der Waschmaschine gereinigt werden.

Der Komfort erhöht sich, weil die Matratzenauflage sich dem Körper anpasst und eine ausreichende Stützwirkung erzielt wird. Hüfte und Schultern können einsinken, wobei die Taille weiterhin gestützt wird — eine gesunde Haltung für die Wirbelsäule wird geschaffen.

Ungesunde Lebensmittel und Genussmittel

Alle Gewohnheiten des alltäglichen Lebens wirken sich auch auf den Schlaf aus. Eine Cola oder Kaffee am späten Nachmittag ist vielleicht keine gute Idee, wenn Einschlafen häufiger ein Problem ist. Außerdem sind auch schwere Mahlzeiten am Abend zu vermeiden.

Eine schwere Mahlzeit nimmt die Verdauung in Anspruch und wirkt sich generell auf das Wohlbefinden aus. Im Liegen ist das deutlich zu spüren und an Schlaf ist dabei meist gar nicht zu denken. Nach einer deftigen Mahlzeit ist eher ein ausgiebiger Spaziergang angesagt, anstatt die Nachtruhe.

Alkohol zählt zu den Genussmitteln, welche vielleicht das Einschlafen erleichtern, aber keinesfalls für einen besseren Schlaf sorgen. Während der Alkohol im Körper abgebaut wird, schwitzten wir verhältnismäßig viel, was auch den Schlaf stört.

Es sollte also allgemein eine gesunde Ernährung berücksichtigt werden, um gesünder zu Schlafen.

Tiere im Bett

Der Hund oder die Katze drängen sich ins Bett und als Tierfreund ist das vielleicht erst einmal gar kein Problem. Allerdings haben Tiere meist einen anderen Schlafrhythmus als die Besitzer und so entsteht ein Konflikt. Mitten in der Nacht verlässt das Tier das Bett und währenddessen wird der Besitzer im Tiefschlaf gestört. Ein Schlafplatz für das Tier im Schlafzimmer ist völlig ausreichend.

Schlechtes Raumklima

Die Schlafzimmertemperatur sollte bei etwa 16 bis 18 Grad liegen, alles andere wirkt sich nachteilig auf den Schlaf aus. Im Winter sollte die Heizung während des Schlafes ausgeschaltet werden, denn so werden — ganz nebenbei — Heizkosten gespart und die Schleimhäute geschont. Heizungsluft hat den Nachteil, dass die Atemwege austrocknen und das sorgt unvermeidlich für eine unruhige Nacht.

Wie die Kälte im Winter, so kann auch die Hitze im Sommer den Schlaf negativ beinträchtigen. So sollte darauf geachtet werden, dass die Raumtemperatur vor dem Schlafen abkühlt wird. Dazu sollte das Schlafzimmer in den Abendstunden oder kurz vor dem Schlafen gründlich gelüftet werden. Eine Klimaanlage hat nämlich auch wieder den Nachteil, dass die Atemwege austrocknen könnten.

Fazit: Guter Schlaf muss nicht teuer sein

Wunderpillen für einen guten Schlaf sind nicht nötig und sind langfristig auch keine Option. Viel eher sollte mit Hilfe der dargestellten Tipps die Schlafqualität erhöht werden, denn dies hilft nachhaltig gesünder und erholter in den Tag starten zu können.


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