25.05.2020, 09:50 Uhr

Freiheit und Flexibilität genießen: Den Traum vom eigenen Haus erfüllen

Foto: Tham Kee Chuan/123rf.comFoto: Tham Kee Chuan/123rf.com

Viele Menschen träumen davon, in ihrem eigenen Haus zu leben. Sie wollen die Freiheit und Flexibilität genießen, die ihnen ein eigenes Zuhause bietet. Bei der Planung der eigenen Immobilie müssen verschiedene Kriterien berücksichtigt werden. Neben der Finanzierung und der Lage spielen die Zusatzkosten eine Rolle. Zudem muss entschieden werden, ob das Haus gekauft oder gebaut werden soll.

Die richtige Lage für das eigene Haus wählen

Der erste Schritt bei der Planung eines eigenen Hauses besteht darin, sich zu überlegen, wo das Haus stehen soll. Einigen Menschen ist es wichtig, in Städten oder Ballungszentren zu leben. Sie wollen kulturelle Angebote in ihrer Nähe haben und keine großen Distanzen zu Einkaufszentren oder Veranstaltungsorten zurücklegen müssen. Hierfür müssen sie allerdings mehr Geld einplanen, da Stadthäuser nahezu immer teurer sind als Häuser auf dem Land. Außerdem unterscheiden sich die Baupreise innerhalb der einzelnen Bundesländer teilweise erheblich.

Wer Ruhe und Beschaulichkeit mag, ist mit einem Haus in einer ländlichen Region sehr gut beraten. Allerdings kann es hier sehr schnell einsam werden. Für Kinder ist es meist angenehm, in einem ländlichen Raum aufzuwachsen, allerdings müssen weitere Wege zu Freunden oder in die Schule in Kauf genommen werden.

Die Finanzierung des Hauses sichern

Abhängig vom Einkommen und dem bereits vorhandenen Eigenkapital müssen unterschiedlich hohe Kredite für die Finanzierung eines Hauses aufgenommen werden. Hierbei sind unter anderem der Sollzinssatz sowie der Tilgungssatz zu berücksichtigen. In einigen Fällen ist es sogar möglich, ein Immobiliendarlehen mit einem negativen Schufa Eintrag zu bekommen. Hierfür muss allerdings der passende Anbieter gefunden werden.

Es empfiehlt sich, vor der Wahl eines Darlehens eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Hier können alle mit dem Bau verbundenen Aspekte besprochen und die individuell besten Konditionen ermittelt werden. Beispielsweise können Sondertilgungen eingeplant und mögliche Verfahrensweisen bei einer Umschuldung besprochen werden. Für die Organisation der Immobilienfinanzierung sollte genügend Zeit eingeplant werden, um nicht unter Druck zu geraten und irgendein Angebot wählen zu müssen.

Ein Haus kaufen oder bauen?

Sobald der Finanzierungsrahmen steht, kann überlegt werden, ob ein Haus gekauft oder gebaut werden soll. Ein gekauftes Haus bietet den Vorteil, dass es in der Regel sofort bezugsfertig ist. Es müssen nur einige Renovierungsarbeiten vorgenommen werden und schon steht das eigene Haus zur Verfügung. Außerdem lässt sich auf diese Weise sehr viel bürokratischer Aufwand vermeiden, der mit der Einholung von Genehmigungen und dem Vergleich von Baufirmen verbunden ist.

Ein Haus zu bauen bietet demgegenüber eine größtmögliche Flexibilität. So kann das Haus von vornherein exakt so gestaltet werden, wie man es sich selbst vorstellt. Außerdem ist es so leichter, aktuelle rechtliche Vorgaben zu erfüllen. Das kann beispielsweise die Dämmung des Hauses betreffen. Meistens ist es günstiger, eine energetische Optimierung von vornherein vorzunehmen, als ein Haus im Nachhinein ökologisch gestalten und renovieren zu müssen.

Zusatzkosten beim Hausbau genau abwägen

Die Kosten für das eigene Zuhause umfassen deutlich mehr als den Kauf beziehungsweise den Bau des Hauses. So müssen beispielsweise auch regelmäßige Kosten wie die Grundsteuer eingeplant werden. Zudem ist es sinnvoll, finanzielle Reserven zur Verfügung zu haben, auf die bei notwendigen Reparaturmaßnahmen zurückgegriffen werden kann. Das ist besonders dann wichtig, wenn ein Haus nicht neu gebaut, sondern ein älteres Haus gekauft wird.

Wenn sich ein Haus außerhalb eines Ballungszentrums befindet, müssen häufig Mobilitätskosten eingeplant werden. So kostet es beispielsweise Zeit und Benzin, zur Arbeit zu kommen, ein Einkaufszentrum zu erreichen oder die Kinder in die Schule zu fahren. Nicht zuletzt sind auch die Energiekosten entscheidend. Durch den Kauf eines eigenen Hauses fällt lediglich die Kaltmiete weg, wohingegen die Betriebskosten nach wie vor entrichtet werden müssen. Auf der anderen Seite gibt es Seitens des Staates Förderungen wie das Baukindergeld. All dies muss in die Preiskalkulation mit einfließen.


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