30.03.2020, 12:30 Uhr

Berufliche Selbstständigkeit: Erfolgreich durchstarten als Existenzgründer

Alles beginnt mit einer guten Geschäftsidee. Bis daraus jedoch ein erfolgreiches Unternehmen wird, ist es in der Regel ein langer Weg.

Als Existenzgründung wird die berufliche Selbstständigkeit durch Aufnahme einer Erwerbstätigkeit in einem selbst gegründeten Unternehmen bezeichnet. Um den Anforderungen einer Existenzgründung gerecht zu werden, braucht es Durchhaltevermögen und vor allem eine gute Vorbereitung. In Bayern gibt es inzwischen zahlreiche Beratungsmöglichkeiten, die den Unternehmern beim Start ihrer Gründungsvorhaben helfen. Neben der Unterstützung durch erfahrene Berater tragen auch ein professioneller Businessplan sowie Zuschüsse durch Fördermittel zu erhöhten Erfolgschancen einer Existenzgründung bei. Grundsätzlich sind bei einer Existenzgründung die folgenden sechs Schritte nötig, um von einer Idee zu einem erfolgreichen Geschäftsmodell zu gelangen.

1. Die Geschäftsidee entwickeln

Aller Anfang ist schwer. Daher ist es besonders in der ersten Phase wichtig, Hilfe und Unterstützung bei erfahrenen Gründern zu suchen. Ein Austausch mit etablierten Unternehmern über Markt und Bedarf verleiht den eigenen Ideen Perspektive ¬– und zeigt, was möglich ist und was nicht. Wenn die Geschäftsidee einer externen Prüfung standhält, ist der erste wichtige Schritt getan.

2. Einen Businessplan erstellen

Ein Businessplan dient vor allem dazu, das Unternehmen von Vorneherein in die richtigen Bahnen zu lenken. Er ist das Fundament der Existenzgründung. Erprobte Vorlagen und kostenlose Tools helfen, die wichtigsten Punkte zu berücksichtigen – zum Beispiel eine Zielgruppenanalyse aufzustellen, Marketingstrategien zu entwickeln und die Finanzierung zu klären. Denn ein Businessplan ist auch eine wichtige Voraussetzung für die meisten Fördermittel.

3. Den Finanzierungsbedarf ermitteln

In der Regel benötigen Existenzgründer Startkapital für ihre Grundausstattung ¬– zum Beispiel für Produktionsmaterial, Lizenzen, Softwares oder Maschinen. Hier steckt der Teufel in den Zahlen: Der Finanzierungsteil sollte besonders gut durchdacht und das benötigte Kapital so realistisch wie möglich betrachtet werden. Bei Bedarf werden Fördermittel – beispielsweise der Gründerzuschuss der Agentur für Arbeit – beantragt. Denn die ersten Investitionen stehen schneller an als gedacht und können noch nicht durch Gewinn aufgefangen werden.

4. Ins Marketing investieren

Vom Erfolg einer Gründung hängt auch die Außendarstellung des neuen Unternehmens ab. Um auf das Start-up aufmerksam zu machen, gehören heutzutage Werbemaßnahmen im Internet dazu – zum Beispiel mit einer aussagekräftigen Website. In der Offline-Welt zählen Briefbogen und Visitenkarten zum Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Viele Existenzgründer nutzen Anbieter wie CEWE-PRINT.de, um solche Standards mit ansprechenden Designs zu bedrucken.

5. Anmeldung beim Finanzamt

Alle gewerblichen Unternehmer melden ihr Gründungsvorhaben zuerst dem Gewerbeamt. Erst dann wenden sich die Gründer mit dem „Fragebogen zur steuerlichen Erfassung“ und dem Businessplan selbst ans Finanzamt. Freiberufliche Gründer hingegen treten von Anfang an selbst mit dem Finanzamt in Kontakt. Für viele freiberufliche Branchen ist der Gang zum Gewerbeamt nicht erforderlich.

6. Nach dem Start: Optimieren und beraten lassen

Nach dem Start des Business kommen neue Aufgaben auf die Gründer zu. Jetzt heißt es, Prozesse zu optimieren und Geschäftsabläufe zu verbessern. Externe Berater können dabei helfen, mögliche Baustellen sofort zu erkennen. Ein Netzwerk aus Beratern und Gründern wie das der Region Inn-Salzach vermittelt Ansprechpartner und informiert über regionale Angebote der Beratungsförderung.

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