30.03.2020, 13:38 Uhr

Immobilien In diesen Bundesländern ist der Hausbau am günstigsten

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Preise von 8.000,- € je Quadratmeter sind in der Hauptstadt Berlin keine Seltenheit.

Was oft Teil des Inhaltes in den öffentlichen Medien war, dürfte jedem gut informierten Bauherren oder Käufer eines Fertighauses bewusst sein. Bauen in der Stadt oder in Stadtnähe ist nicht billig. Fällt die Wahl dabei auf eine beliebte Stadt wie Berlin, München Frankfurt oder Köln, dann muss viel Geld ausgegeben werden. Wie viel, besprechen wir in diesem Artikel und wo trotz hoher Preise mit einem vernünftigen Wertanstieg des Eigenheimes gerechnet werden kann.

Immobilienpreise im mittleren und südlichen Bereich Deutschlands

Mit Einsparungen von bis zu 21-Prozent unter dem Bundesdurchschnitt kann laut Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI) in Würzburg und Nürnberg gerechnet werden. Mit einem Quadratmeterpreis von 1.383,- € liegen diese Städte nicht im Schnäppchenbereich, dennoch sind hier die Preise für Bauherren im Bundesvergleich gut und auch die Entwicklung der Preise bzw. die Preissteigerung der zukünftigen Immobilie, liegt bei etwa 0,7-Prozent.

Nördliche Gebiete Deutschlands und ihre Preise

Laut Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI), kann in den Gebieten zwischen Bremen und Hannover auch an Immobilien viel gespart werden. Denn der Quadratmeterpreis liegt hier bei 1.020,- € und somit 42-Prozent unter dem Durchschnitt in Deutschland. Hier liegt der Nachteil der günstigen Preise in der Wertsteigerung, die nur im Bereich von einigen Zehntel Prozent liegen.

Zum Bau des Eigenheimes in den alten Bundesländern

Haben Sie Interesse an einem Haus, das in den nächsten zehn Jahren ein hohes Maß an Wertsteigerung erfahren soll, so sind Sie mit der Investition einer Immobilie in Heidelberg gut beraten. Laut einer Studie des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstitutes (HWWI) sind Preise bis 2030 dort in einer Höhe zu erwarten, dass beispielsweise ein 100- Quadratmeter-Haus einen Reingewinn von 150.000 Euro erwirtschaften wird.

Aber auch in Bayern darf der Investor mit derselben guten Preisentwicklung rechnen, wie es in Heidelberg der Fall ist. Entwicklungen der Preise sind in München entsprechend und dem Münchner Umland wie in den Städten Erding, Ebersberg, Dachau und Freising. Der Nachteil an dieser profitablen und stabilen Preisentwicklung der alten Bundesländer ist, dass die Anschaffungskosten dieser Immobilien wie im Beispiel München mit 6.400,-€ je Quadratmeter etwa dreimal so hoch sind, wie im Bundesdurchschnitt.

Wo ist die Immobilie am teuersten?

Preise von 8.000,- € je Quadratmeter sind in der Hauptstadt Berlin keine Seltenheit. Zu diesen Spitzenpreisen in der Bundesrepublik gehört auch die Hansestadt Hamburg mit 7.500,-€/qm und somit etwa dreimal so hoch wie es im Bundesland Sachsen-Anhalt der Fall ist.

Doch eines haben die Preise gemeinsam, die Immobilienpreise steigen mit der Höhe der Bevölkerungsdichte also der Nähe zum Ballungsraum und fallen in Richtung der ländlichen Gebiete wieder stetig ab. So gilt wie überall auf den Märkten, ob es um Quadratmeterpreise für das Eigenheim geht oder um jedes andere Wertgut, der Preis des Gutes wird bestimmt durch das Verhältnis von Angebot und Nachfrage bestimmt. Und die Nachfrage in den beliebten Städten in Deutschland ist höher, als je zuvor.

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