24.02.2020, 14:19 Uhr

Hochzeitsplanung mit kleinem Budget: Tipps und Tricks


Verliebt, verlobt und bald verheiratet: Der schönste Tag im Leben eines Paares sollte nicht durch finanzielle Sorgen überschattet werden.

Nicht selten bauschen sich die Hochzeiträume in Gedanken zu einem pompösen Fest auf, das den persönlichen finanziellen Rahmen sprengt. Dabei muss eine schöne Hochzeit nicht teuer sein, es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten clever Kosten einzusparen. Dieser Beitrag liefert Tipps und Tricks, die bares Geld wert sind. Doch bevor es in die Details der Sparmöglichkeiten geht, kommen zwei grundlegende Tipps in Sachen Budget.

Tipp 1: Budgetplan festlegen und einhalten

Der erste und wichtigste Schritt lautet, ein festes Budget zu bestimmen. Wie viel Geld steht tatsächlich für die Hochzeit zur Verfügung? Wer diese Frage beantworten kann, hat bereits den ersten Schritt getan. Falls das Paar selbst nicht genug Geld zur Verfügung hat, und auch nicht die Chance auf einen Geldgewinn wie bei diesem Paar besteht, kann es bei Familie und Freunden um Unterstützung bitten. Vielleicht sind die Eltern bereit, das Buffet zu finanzieren oder die Miete der Location zu übernehmen? Manchmal haben Großeltern für ihre Enkelkinder ein Sparkonto angelegt, das sie zu einem so schönen Anlass gerne nutzen. Das Gesamtbudget ergibt sich aus dem Budgetplan, der alle relevanten Positionen enthält:

• Tanzkurs

• Papeterie

• Deko

• Hochzeitsauto

• Ringe

• Brautkleid und Anzug

• Makeup & Frisur

• Gebühren für Standesamt/Spende für Kirche

• Kosten für Location

• Catering: Speisen, Getränke und Servicekräfte

• Dienstleister

◦ DJ

◦ Fotograf

◦ Florist

• ggf. Hochzeitssuite - Übernachtungskosten

Anhand der oben stehenden Liste können Paare bereits den Rotstift in die Hand nehmen und markieren, an welchen Positionen sich garantiert etwas einsparen lässt. Für den einen ist ein Tanzkurs komplett überflüssig, andere verzichten auf ein besonderes Hochzeitsauto oder können auf die Dienste eines befreundeten Fotografen zurückgreifen. Hinter jeder Position sollte am Ende ein Budget stehen, das dafür eingeplant werden kann. Jetzt heißt es, im Budgetplan bleiben und so lange zu suchen, bis die passenden Angebote auf dem Tisch liegen. Hier gilt mehr als anderswo: „Zeit ist Geld“, denn wer rechtzeitig mit der Vorbereitung beginnt hat gute Chancen das passende Angebot zu finden.

Tipp 2: Stets mehrere Angebote einholen

Um Kosten miteinander vergleichen zu können braucht es immer mehrere Angebote. Zunächst einmal fallen alle Angebote heraus, die deutlich über dem fixierten Budget liegen. Natürlich ist verhandeln erlaubt und vielleicht lässt sich der ein oder andere Anbieter darauf ein, sein Angebot anzupassen, wenn er um die günstigeren Konkurrenzangebote weiß.

Tipp 3: Kosten sparen durch Do-it-Yourself und fertige Sets

Wer gerne dekoriert und ein Gespür für Farben, Texturen und Formen hat, kann die Hochzeitsdeko selbst übernehmen. Es gibt zahlreiche schöne Tipps zum Thema Hochzeitsdekoration, die Paare sich ansehen sollten, um frische Ideen zu sammeln.

Tischdeko

Zur Hochzeitsdeko gehören zum Beispiel die Dekoration der Tische bzw. der Hochzeitslocation und der Kirche. Sparen lässt sich alleine schon dadurch, dass die Deko selbst gemacht wird, doch auch in der Auswahl der Deko verbirgt sich große Sparpotenzial. Es ist sinnvoll sich für Standardfarben zu entscheiden, weil diese leicht zu bekommen sind und oft auch günstiger im Preis liegen. Kerzen lassen sich passend mit silbernen oder goldenen Punkten verzieren, damit sie zum Tischläufer passen. Dazu ist einfache Klebefolie geeignet oder fertige Klebepunkte aus dem Bastelladen. Vasen und Geschirr sowie Gläser lassen sich im schlichten Design günstig einkaufen und dann mit der Lieblingsfarbe im individuellen Design besprühen oder bemalen. So wird aus schlichten weißen Tellern mit Goldrand und aus einfachen weißen Porzellanvasen traumhafte goldene, glitzernde Objekte. Noch mehr Tipps finden sich in Foren und sozialen Medien rund um die Hochzeitsdeko.

Hochzeitspapeterie aus einer Hand

Bei der Hochzeitspapeterie lässt sich definitiv sparen, ohne einen Qualitätsverzicht hinnehmen zu müssen. Die Lösung lautet sämtliche Produkte aus einer Hand online zu bestellen. Das karten-paradies.de bietet sämtliche nötigen Karten an und das Hochzeitspaar kann diese in ihrem Lieblingsdesign drucken lassen. Es stehen über 100 verschiedene Designs zur Wahl. Sie reichen von klassisch-elegant über fröhlich-bunt, romantisch, glamourös, rockig und dezent bis hin zu künstlerisch-kreativ. Neben den typischen Karten der Hochzeitspapeterie lassen sich besondere Karten und Bilder ergänzen. Spezielle Wandbilder, Kärtchen für Luftballons, der Hochzeits-Sitzplan, ein Hochzeitsbaum und spezielle Flaschenetiketten für den Hochzeitswein sind ebenfalls zu haben.

Brautstrauß

Beim Brautstrauß zu sparen ist gut möglich, wenn sich die Braut auf saisonale Blumen beschränkt. Besteht sie aber auf exklusiven Sorten, wird es exorbitant teuer – aber nicht unbedingt schöner. Ein guter Florist schlägt auf Wunsch saisonal günstig zu kaufende Blumen vor, die sich den ganzen Tag über gut halten, robust und wunderschön zugleich sind. Ein Überblick verschafft der Saisonkalender von blumigo.de.

Tipp 4: Experten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis einbinden

Gibt es im Freundes, Bekannten oder Verwandtenkreis Menschen, die in der Floristik oder als Fotograf/-in tätig sind, ein Restaurant betreiben oder gar eine schöne Location günstig vermieten können? Gibt es einen Konditor, einen Caterer oder einen erfahrenen Hochzeits-DJ im Umfeld, die das Paar durch ihre Dienstleistungen ein Geschenk zu machen können? Vielleicht ist jemand geneigt, ein Hochzeitsgeschenk in Form eines kostenfrei zur Verfügung gestellten Festsaals zu machen, den DJ-Job zu übernehmen oder die Hochzeitstorte zu kreieren? Dann lohnt es sich nach einem Freundschaftspreis zu fragen. Fragen kostet nichts, doch nicht zu fragen bedeutet auf teure Fremdangebote zurückgreifen zu müssen.

Tipp 5: Gästezahl begrenzen oder Feierlichkeiten splitten

Ein großer Kostenfaktor ist die Zahl der Gäste. Je mehr Gäste feiern, desto teurer wird die Hochzeit. Ist es möglich, die Gästezahl zu begrenzen? Jeder Gast weniger entlastet das Budget erheblich. Falls es schwer fällt die Gesamtzahl zu reduzieren, könnte es eine Option sein, die Feierlichkeiten zu splitten. Beispiel: Alle Gäste werden zum Umtrunk nach der standesamtlichen Trauring eingeladen. Dazu gehören zum Beispiel auch Vereine, Kollegen und Nachbarn. Zur exklusiven Hochzeitsfeier in einer besonderen Location aber erscheinen nur Familie und ausgewählte enge Freunde.

Tipp 6: Zeitpunkt geschickt wählen

Im Wonnemonat Mai, in der warmen Jahreszeit und zu ganz bestimmten Terminen ist die Nachfrage nach Locations und Dienstleistern für Hochzeitsfeierlichkeiten hoch. Der Januar ist laut statista.de bei Hochzeitspaaren am wenigsten begehrt. Das drückt sich auch sichtbar in den Preisen der Anbieter aus. Um Geld zu sparen ist ein Hochzeitstermin außerhalb der heiß begehrten Zeiten definitiv hilfreich.

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