24.11.2020, 10:45 Uhr

BMW Werk Dingolfing „Investitionen in nachhaltige Lösungen“


Mit „intelligentem Verkehrsmanagement“ möchte das BMW Group Werk in Dingolfing Nachhaltigkeit fördern.

Dingolfing. Wo täglich 1.250 Fahrzeuge produziert und Waren geliefert werden, Mitarbeiter ankommen und nach Hause gelangen müssen, ergeben sich Auswirkungen auf das Verkehrsaufkommen. Durch ein „intelligentes und kontinuierlich erweitertes Verkehrsmanagement“ will das BMW Group Werk Dingolfing Verantwortung übernehmen und CO2-Emissionen, Individualverkehr und Lärm reduzieren.

„Unser Engagement endet nicht am Werkstor“, sagt Werksleiter Christoph Schröder. „Gerade im Bereich der Mobilität verstehen wir es als unsere Aufgabe, einen aktiven Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität für die Menschen in der Region und natürlich in Sachen Umweltschutz zu leisten. So investieren wir schon seit Jahren in nachhaltige Lösungen, die die Lärm- und Emissionsbelastung durch den Verkehr in und um unseren Standort auf ein Mindestmaß reduzieren.“

Ein Pendlersystem bringe Menschen von Wohnort zu Werk. Über 2.500 Haltestellen führen 160 Buslinien in ganz Niederbayern an. Damit würden Emissionen, Verkehr und Lärm vermieden werden. Um Lärmbelastung für die Anwohner zu vermeiden hat BMW auch ein „ausgeklügeltes Parkplatzmanagement“ eingeführt. Schranken regeln, dass wohnsensible Bereiche eines Parkplatzes nur zwischen 6 und 12 Uhr befahren werden können. Mitarbeiter der Spätschicht können dann dort nicht parken. Außerdem entsteht gerade ein begrüntes Parkhaus direkt vor dem Werkstor mit mehr als 800 Stellplätzen.

Spediteure sind laut BMW angehalten, die Autobahn zu benutzen, falls vertraglich möglich. Im Gegenzug vergüte die BMW Group eventuell anfallende höhere Mautkosten. Das Thema Nachhaltigkeit sei sogar in Ausschreibungen für die Transportlogistik verankert. „Der Neufahrzeugversand vom Werk 02.40 aus läuft heute zu rund 70 Prozent über die Schiene“, so das BMW Group Werk Dingolfing in einer Meldung. Generell treibe die BMW Group den Einsatz von CO2-effizienten Verkehrsträgern im Transportbereich aktiv voran. So sei im Rahmen von Pilotprojekten bereits Erfahrung mit dem Einsatz vollelektrisch angetriebener LKWs im Zwischenwerksverkehr gesammelt worden.

Auch mit der Erweiterung der E-Ladeinfrastruktur am Standort Dingolfing soll Nachhaltigkeit gefördert werden. Rund 350 Ladepunkte für Elektrofahrzeuge sollen bis Mitte 2021 für Mitarbeiter und Öffentlichkeit am Standort Dingolfing zur Verfügung stehen. „Mit dem größten betrieblichen Ladenetzwerk in Niederbayern leisten wir als Werk einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz und zum Wachstum der E-Mobilität“, so Christoph Schröder.


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