03.01.2011, 22:26 Uhr

CSU-Neujahrsempfang in der Fraunhoferhalle Stargast Uli Hoeneß wettert gegen die Grünen

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Hoher Besuch beim Neujahrsempfang der CSU Straubing am Montagabend in der Fraunhoferhalle

STRAUBING Seit dem Besuch von Karl-Theodor zu Guttenberg war keine Straubinger CSU-Veranstaltung mehr so gut besucht wie der Neujahrsempfang des Stadtverbandes am Montagabend. Oberbürgermeister und Kreisvorsitzender Markus Pannermayr konnte über 500 Gäste im Foyer der Joseph-von-Fraunhofer-Halle begrüßen.

Kaum verwunderlich: Als Gastredner hatte sich nämlich der langjährige Weltklassefußballer, FC-Bayern-Manager und jetzige FCB-Präsident Uli Hoeneß (Foto) angekündigt, der in seiner Rede Tacheles sprach. „Die CSU in Berlin hat mit der FDP einen Partner, der – wie bei uns im Fußball in Form des TSV 1860 – weggebrochen ist. Plötzlich standen wir mit der Allianz-Arena alleine da“, so Hoeneß. Allerdings funktioniere die schwarz-gelbe Koalition in Bayern bislang ganz gut, wenngleich sich die CSU vom Absägen des ehemaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber vor zwei Jahren noch immer nicht erholt habe.

„Die Einzigen, die Lösungen anbieten, sind die konservativen Parteien“, so Hoeneß, der sich dann auch eine Spitze gegen die Grünen nicht verkneifen konnte: „Die wissen alles besser, nur machen sie nichts besser. Und an Bayerns Ministerpräsidenten Horst Seehofer richtete der FCB-Präsident einen Rat: „Der Chef muss seinen jungen Leute auch Spielraum geben und sie machen lassen.“ 


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