09.08.2019, 08:17 Uhr

Neue Pläne fürs Museum „Mister Zündapp“ nimmt jetzt Kurs auf den Bayerischen Wald


Das 15. Treffen der Gäuboden-Zündapp-Freunde wird zugleich das letzte sein.

KIRCHROTH Die Namen Zündapp und Max Pügerl sind in der Region Straubing untrennbar miteinander verbunden. Seit 15 Jahren organisiert der leidenschaftliche Fan der Kult-Motorräder zusammen mit seinen Gäuboden-Zündapp-Freunden Treffen, die Jahr für Jahr mehr Teilnehmer anlocken. Heuer werden am 24./25. August wieder zwischen 1.000 und 1.500 Teilnehmer erwartet. Sängerin Nicki hat sich auch bereits angesagt. Dieses Jahr wird es anlässlich des Jubiläums sogar ein ordentliches Feuerwerk geben.

Doch schon im Vorfeld sagt Max Pügerl: „Das 15. Treffen wird das letzte sein!“ Mehr noch: Auch mit den Gäuboden-Zündapp-Freunden sei Schluss, so Pügerl. Aber keine Sorge: Für die Anhänger der kultigen Mopeds geht es weiter! Denn aus den Gäuboden-Zündapp-Freunden werden im kommenden Jahr die Bayerwald-Zündapp-Freunde.

Den Grund erklärt Max Pügerl im Wochenblatt. Seit zwei Jahren plant der 57-Jährige an einem eigenen Zündapp-Museum. Die Bauarbeiten auf seinem Firmengelände in Pittrich bei Kirchroth hatten sogar schon begonnen. Doch schnell wurde klar: Der Platz reicht hinten und vorne nicht, Rund 100 Motorräder, Rasenmäher, Nähmaschinen hat Pügerl gesammelt. Dazu unzählige Devotionalien und Fanartikel aus der über 100-jährigen Geschichte der Kultmarke.

Es wurde also dringend mehr Platz gebraucht. Fündig geworden ist Pügerl in Bodenmais (Landkreis Regen). Hier soll nun das Museum entstehen. Und mit den Ausstellungsstücken ziehen gleich auch die Zündapp-Freunde mit um. Aus Gäuboden wird Bayerwald, die Leidenschaft bleibt. Und natürlich wird es auch im kommenden Jahr wieder das große Treffen geben. Das 1. Treffen der Bayerwald-Zündapp-Freunde findet am 30./31. August 2020 in Bodenmais statt.


0 Kommentare