10.05.2019, 12:26 Uhr

Informieren statt demonstrieren Schüler machten sich in Straubing schlau in Sachen Umweltschutz

(Foto: sms)(Foto: sms)

Stadtentwässerung und Abfall-Zweckverband luden Schulklassen auf den Theresienplatz.

STRAUBING Unterricht mal anders: Die Straubinger Stadtentwässerung zeigte am Freitag zusammen mit dem Abfall-Zweckverband und der Metzgerei Naber ganz im Sinne von „Friday for Future“auf, wie jeder einzelne seinen individuellen Beitrag zur Gestaltung unserer Zukunft leisten kann. Zwischen 10:30 Uhr und 12:30 Uhr informierten sich Schulklassen der Jakob-Sandtner Realschule, der Ursulinen Realschule und des Turmair Gymnasiums am gemeinsamen Infostand am Theresienplatz..

Rund 100 Schüler erfuhren dort allerhand Wissenswertes zu den Themen Mikroplastik, Klärschlamm und die richtige Entsorgung von Haus- und Sondermüll. Welche (Schad-) Stoffe stecken im Klärschlamm? Was ist Mikroplastik, worin steckt es und wie kann es vermieden werden? Warum ist die Gewässer- und Bodenreinhaltung für unsere regionalen Lebensmittel wichtig? Wie werden Wattestäbchen, Kosmetiktücher oder verschiedene Fette und Öle umweltfreundlich entsorgt?

Auch mit der richtigen Entsorgung von Haus- und Sondermüll kann jeder einzelne von uns einen Beitrag für den Umweltschutz leisten. Der ZAW Straubing informierte die Schülerinnen und Schüler über den richtigen Entsorgungsweg verschiedenster Abfallstoffe, wie z. B. Wattestäbchen, Abschminktücher oder Medikamente, welche oft fälschlicherweise in der Toilette und somit wiederum im Klärschlamm landen. Der je rund 30-minütige Informationsvortrag wurde durch eine kleine Stärkung der Metzgerei Naber abgerundet, die ihre Rohstoffe und Lebensmittel für Metzgerei und Catering regional und nachhaltig bezieht.


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