25.01.2019, 10:03 Uhr

Rund 700 Einsätze im Jahr 2018 Die Straubinger Feuerwehr präsentiert beeindruckende Zahlen


Über 30.000 Dienststunden leisteten Straubings Feuerwehrmänner und -frauen im vergangenen Jahr.

STRAUBING Am Donnerstagabend blickte die Straubinger Feuerwehr im Rahmen der Jahreshauptversammlung auf 2018 zurück. Rund 700 Einsätze galt es dabei für die 254 aktiven Feuerwehrmänner und -frauen abzuarbeiten. In den Augen von Stadtbrandrat Stephan Bachl ein vergleichsweise ruhiges Jahr.

Trotzdem: 11.700 Stunden Ausbildung, und rund als 17.500 Einsatzstunden – das sind wahrlich beeindruckende Zahlen. Nimmt man die Jugendarbeit noch dazu, wurden im vergangenen Jahr bei der Straubinger Feuerwehr über 30.000 Dienststunden geleistet.

Bemerkenswerte Einsätze waren 2018 der Brand eines Malerbetriebs in der Inneren Passauer Straße Mitte Januar.

Im April brannte im Hafen Sand ein Kunststofflager. 650 Tonnen gepresste Folien gingen in Flammen auf und verursachten eine gigantische Rauchsäule.

Mitte Mai forderte ein Bombenfund in der Äußeren Passauer Straße die Einsatzkräfte.

Damit nicht genug, denn Ende Mai wurde bei Bauarbeiten in der Äußeren Passauer Straße eine zweite Bombe gefunden.

Spektakulär auch ein Einsatz Anfang Juni, als ein Betonmischer von der Heerstraße abkam, ein angrenzendes Grundstück durchpflügte und erst an der Hausmauer zum Stehen kam.

Neben weiteren Bränden im Michaelsweg und der Schulgasse forderten auch zwei umfangreiche Gefahrguteinsätze im Straubinger Osten die Feuerwehr.

Neben dem Blick zurück wurde im Jahresbericht aber auch in die Zukunft geschaut. Für den Löschzug Ittling soll eine neue Tragkraftspritze gekauft werden. Die Beschaffung einer neuen Drehleiter kommt gut voran. In dem Fahrzeugkonzept stecken bereits 600 Planungsstunden. 2020 soll das neue Fahrzeug kommen.

Bereits begonnen wurde damit, die Feuerwehrfahrzeuge mit der Einsatznavigation „LARDIS“ auszustatten.

Den eingeschlagenen Weg in der Einsatzführung will man bei der Straubinger Feuerwehr konsequent weitergehen. 2019 sollen der Stabsraum und die Außenwachen der Feuerwehr digital an die Einsatz-Zentrale angebunden werden.

Klingt so, als würde es auch 2019 alles andere als langweilig bei Straubings Brandbekämpfern.


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