25.01.2019, 08:41 Uhr

Modehaus ist insolvent K&L schließt 14 Filialen – auch Straubing erwischt es!

Die K&L-Filiale in Straubing steht vor der Schließung. (Foto: sms)Die K&L-Filiale in Straubing steht vor der Schließung. (Foto: sms)

Das Amtsgericht Weilheim hat das Insolvenzverfahren von K&L (K&L GmbH & Co. Handels-KG) planmäßig am 1. Januar 2019 eröffnet. Das bedeutet das Aus für die Filiale am Straubinger Ludwigsplatz.

STRAUBING Hiobsbotschaft für die Straubinger Innenstadt. Das Modehaus K&L hat angekündigt, unter anderem seine Filiale in Straubing zu schließen.

„Die insgesamt vorherrschende schwierige Lage und Umsatzentwicklung im Gesamttextilmarkt bestätigt auch im Rückblick nochmals unseren konsequenten Schritt, die Restrukturierung von K&L im Rahmen eines gesteuerten Insolvenzverfahrens zu beschleunigen“, sagte Jens Bächle, Geschäftsführer (CEO) von K&L.

Im Zuge der Restrukturierung sollen bis Ende April 2019 insgesamt 14 Filialen in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen geschlossen werden. Betroffen davon sind 200 Mitarbeiter. Dies hat die K&L-Geschäftsführung gemeinsam mit dem Betriebsrat nach Zustimmung des Gläubigerausschusses beschlossen. Dem Beschluss ging eine sorgfältige Prüfung der sehr unterschiedlichen derzeit 54 Filialstandorte (mit Flächen von 500 bis 3.200 Quadratmeter Verkaufsfläche) voraus. Von der Schließung betroffen sind die Filialen in Ingolstadt, Plauen, Straubing, Ulm (2 Filialen), Rosenheim, Bad Mergentheim, Mühldorf, Ellwangen, Neu-Ulm, Ludwigsburg, Hof, Pfaffenhofen und in Schongau.

„Es ist uns gelungen, mit dem Betriebsrat einen Interessenausgleich und Sozialplan zu verabschieden, der sowohl die Belange der von den Sanierungsmaßnahmen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter berücksichtigt als auch dem Unternehmen K&L ermöglicht, wieder profitabel zu wirtschaften und die Beschäftigung von knapp 900 Mitarbeitern zu sichern“, sagte Jens Bächle.


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