13.01.2019, 10:01 Uhr

Schneegefahr im nördlichen Landkreis Landratsamt Straubing-Bogen fährt Kreiseinsatzzentrale hoch

Foto: trendobjects/123RF (Foto: trendobjects/123RF)Foto: trendobjects/123RF (Foto: trendobjects/123RF)

Über 100 Einsätze abgearbeitet. Am Sonntagnachmittag wird über Schulausfälle entschieden.

STRAUBING-BOGEN Die Wetterlage hat in der Nacht auf Sonntag und am Sonntag für erhebliche Behinderungen im nördlichen Landkreis Straubing-Bogen gesorgt. Das Bergdorf Sankt Englmar ist auf regulärem Weg derzeit nicht anfahrbar, die Zufahrtswege gesperrt. Es wird gebeten, auf Fahrten nach Sankt Englmar zu verzichten. Am Sonntag findet dort auch kein Schiliftbetrieb statt. Da der Sonntag ein starker Abreisetag von Tourismusgästen ist, werden diese blockweise und im Konvoi unter Begleitung der Feuerwehr aus dem Ort geleitet. Die örtliche Einsatzleitung obliegt Kreisbrandrat Albert Uttendorfer. Über einen etwaigen Schulausfall am Montag soll im Laufe des Nachmittags beraten werden.

Im nördlichen Landkreisteil sind zudem derzeit zwei Kreisstraßen wegen Schneebruchs bis auf weiteres in beiden Richtungen gesperrt. Es handelt sich dabei um die SR 13 (Neukirchen – Elisabethszell) und die SR 21 (Sankt Englmar – Perasdorf). In der Nacht war zwischenzeitlich auch die SR 28 (Obermiethnach – Krumbach) gesperrt, diese ist jedoch seit ca. 8.15 Uhr wieder frei.

Seit Samstagabend ist auch die Kreiseinsatzzentrale hochgefahren und hat seither rund 100 Einsätze abgewickelt.

Landrat Josef Laumer ist informiert und wird über die Lage auf dem Laufenden gehalten. Sein Dank geht erneut an die Einsatzkräfte: „Im Namen der gesamten Bevölkerung bedanke ich mich bei den zahlreichen Helfern. Seit Tagen und Nächten wird hervorragende und hochprofessionelle Arbeit von allen Beteiligten zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger geleistet. Wir können beruhigt konstatieren, dass wir in guten Händen sind, die alles Menschen mögliche unternehmen, damit keine Personen zu Schaden kommen.“


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