20.07.2018, 14:53 Uhr

Vier Millionen Euro Gesamtkosten Spatenstich zum Ausbau der Bahnhofstraße in Bogen


In Bogen wurde am Freitag eine millionenschwere Umbaumaßnahme offiziell gestartet.

BOGEN Es ist die größte Umbaumaßnahme der Stadt Bogen – der Ausbau der Bahnhofstraße. Am Freitag (20. Juli) fand der offizielle Spatenstich statt. Dabei wurde noch einmal deutlich, dass die Maßnahme zwingend notwendig ist.

„Das ist unbestritten. Der Zustand der Straße war katastrophal“, so Bogens Bürgermeister Franz Schedlbauer. Der Ausbau der Bahnhofstraße erfolgt als Gemeinschaftsmaßnahme der Stadt Bogen und des Landkreises Straubing-Bogen, da auch die SR 3 betroffen ist, wobei die Maßnahme unter der Federführung der Stadt Bogen abgewickelt wird. Gleichzeitig werden durch verschiedene Versorgungsunternehmen Leitungen erneuert bzw. verlegt (Kanal, Wasser, Strom, Gas, Glasfaser). Deshalb haben die Bauarbeiten an sich auch bereits vor einiger Zeit begonnen. „Es ist wichtig, dass wir die Anlieger mit im Boot haben. Es wurden im Vorfeld bereits viele Bedenken angemeldet“, erklärte Schedlbauer. „Die Geschäfte sollen immer von irgendeiner Seite erreichbar sein. Ich bitte auch alle beteiligten Bauunternehmen auf die Anlieger zuzugehen, um Probleme eventuell auszuräumen.“

Der Ausbau der Bahnhofstraße wird in zwei Schritten vorgenommen werden und insgesamt rund vier Millionen Euro Kosten. Die erste Bauphase geht nun bis Juni 2019, die Gesamtkosten dafür betragen gut 2,8 Millionen Euro. 60 Prozent der förderfähigen Kosten werden gefördert nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (für die Kreisstraße SR 3) bzw. über die Städtebauförderung (für die Gehwege/Seitenbereiche).

„Die Straubinger Straße im Einfahrtsbereich nach Bogen wurde ja bereits vor einigen Jahren saniert“, so Landrat Josef Laumer. „Die Einfahrtsstraßen sind die Visitenkarten einer Stadt. Und die größte Stadt in unserem Landkreis kann sich mit diesem Einfahrtsbild nun sehen lassen. Der Ausbau der Bahnhofstraße im Anschluss passt perfekt dazu, denn vom Zustand der Fahrbahn war der Ausbau erforderlich. Außerdem war der Fahrbahnquerschnitt ohne Radweg und die Einteilung der Seitenflächen nicht mehr zeitgemäß.“

Im Bereich des Bahnhofes wird die Fahrbahn gepflastert werden, um so ein stimmiges Gesamtensemble zu erhalten. „Der Platz am Bahnhof wird dann ein echtes Schmuckstück sein“, freut sich Bürgermeister Schedlbauer schon heute auf die Fertigstellung. Ab 2020 ist dann der zweite Bauabschnitt (ab der Tankstelle bis zur Nepomukbrücke) geplant. „Ich verstehe die Bedenken der Anlieger. Aber gerade auch die neu verlegten Leitungen sorgen dann für eine ganz neue Qualität. Irgendwann musste dieses Bauvorhaben einfach durchgeführt werden.“


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