29.05.2018, 22:43 Uhr

Am späten Dienstagabend Weltkriegsbombe in Straubing erfolgreich entschärft


Die am Dienstag in der Äußeren Passauer Straße in Straubing entdeckte Fliegerbombe ist am Abend erfolgreich entschärft worden.

STRAUBING Innerhalb von nicht einmal zwei Wochen musste erneut in der Äußeren Passauer Straße in Straubing eine bei Bauarbeiten aufgefundene 250 kg Weltkriegsbombe entschärft werden. Aufgrund der größeren Sprengkraft war diesmal ein erweiterter Sperrbereich (Radius von 500 Metern um den Fundort) erforderlich, so dass etwa 2500 betroffene Anwohner den Gefahrenbereich verlassen mussten. Innerhalb des Sperrbereichs lagen auch große Teile des Geländes der JVA Straubing. Durch interne Verlegungen mussten aber keine Gefangenen in andere Justizvollzugsanstalten gebracht werden.

Über 300 Anwohner nutzten die von der Stadt zur Verfügung gestellten Unterkunftsmöglichkeiten in den umliegenden Schulen. Auch das erneut eingerichtete Bürgertelefon der Stadt Straubing hat sich mit rund 400 Anrufen bewährt. Insgesamt waren über 700 Einsatzkräfte an dem Einsatz in Straubing beteiligt.

Nach Auskunft des Sprengmeisters war die Bombe weitestgehend unbeschädigt und konnte deshalb ohne größere Probleme entschärft werden. Eine kontrollierte Sprengung des Zünders, wie zuletzt, war diesmal nicht erforderlich.

Mit erfolgreicher Entschärfung wurden die Sperrungen unverzüglich aufgehoben und die Evakuierten konnten in ihre Wohnungen und Häuser zurückkehren. Der Einsatz wurde gegen 22.45 Uhr beendet.

Die Stadt und die Polizeiinspektion Straubing bedanken sich bei allen Einsatzkräften für die Unterstützung und vor allem bei den Straubinger Bürgerinnen und Bürger für ihre Geduld, ihr Verständnis und ihre Kooperation bei der Evakuierung. Leider kam es während der Entschärfung zu einigen Zwischenfällen, die die Einsatzkräfte zusätzlich beschäftigten: Personen ignorierten die Absperrungen und Weisungen der Einsatzkräfte und betraten unerlaubt den Gefahrenbereich.


0 Kommentare