27.04.2018, 09:23 Uhr

Edeka Ettl in Rain macht mit Erster Recup-Partner im Landkreis Straubing-Bogen gefunden

Geschäftsleiterin Angela Wolf: „Auf diesen Zug müssen wir aufspringen.“ (Foto: ZAW SR)Geschäftsleiterin Angela Wolf: „Auf diesen Zug müssen wir aufspringen.“ (Foto: ZAW SR)

Die Zahl der Interessenten am Recup-Pfandsystem für Coffee-to-go-Becher wächst, wie der Zweckverband Abfallwirtschaft Straubing Stadt und Land (ZAW-SR) mitteilt.

STRAUBING-BOGEN Kurz vor der Infoveranstaltung am Donnerstag, 17. Mai, um 16 Uhr im ZAW-SR-Gebäude in Straubing mit einem Recup-Vertreter hat sich nun als erster Teilnehmer im Landkreis Straubing-Bogen Edeka Ettl in Rain angemeldet. Seit Freitag bietet die Bäckerei ihren Kunden den Kaffee auch im nachhaltigen Recup-Becher an.

„Wir machen bei Recup mit, um Müll zu vermeiden“, sagt Geschäftsleiterin Angela Wolf. Die Informationen des ZAW-SR und in den Medien hätten sie überzeugt: „Auf diesen Zug müssen wir aufspringen.“ Anna Ettl, Eigentümerin der Edeka-Filiale in Rain, sieht sich selbst in der Pflicht für unsere Welt: „Man kann nicht immer nur sagen, man muss die Umwelt schonen, und tut dann selbst nichts, sondern verlässt sich auf die anderen.“

Nah an der B8 gelegen kommen viele Lastwagen-Fahrer und Leute, die mit dem Auto auf dem Weg in die Arbeit sind, zu ihnen. „Ich stamme noch aus der Generation, die daheim gefrühstückt hat, bevor sie in die Arbeit gefahren ist“, sagt Anna Ettl. Heute trinken viele Menschen ihren Frühstücks-Kaffee unterwegs. Allein vormittags gehen in der Bäckerei gut 30 Coffee-to-go über die Ladentheke, am ganzen Tag gut 50 Stück.

„Das ist zwar schön fürs Geschäft, aber der viele Müll ist schlecht für die Umwelt“, sind sich Angela Wolf und Anna Ettl einig. Früher sind alle Becher im Müll gelandet. Nun können die Kunden von Edeka Ettl zwischen Einweg- und Mehrweg-Becher wählen.

Es gab schon positive Stimmen zum neuen Pfandsystem: Nun wird endlich der Müll am Arbeitsplatz weniger. Um sich über die beteiligten Pfandstationen auch ohne Internet rasch informieren zu können, sollte eine Liste mit Adressen der Recup-Partner erstellt werden, wünschen sich die beiden Geschäftsfrauen. Sie trinken ihren Kaffee übrigens am liebsten aus der Porzellantasse im Sitzen.


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