31.01.2018, 15:31 Uhr

Viel Arbeit für die Leitstelle 175.000 Notrufe im letzten Jahr

In Straubing laufen die Notrufe aus drei Landkreisen auf. (Foto: sms)In Straubing laufen die Notrufe aus drei Landkreisen auf. (Foto: sms)

Die Integrierte Leitstelle in Straubing zog Bilanz für das Jahr 2017.

STRAUBING Die Integrierte Leitstelle (ILS) in Straubing ist zuständig für die Alarmierung der Feuerwehren und Rettungsdienste und Feuerwehren in den Landkreisen Straubing-Bogen, Deggendorf und Regen.

Am vergangenen Mittwoch zogen die Verantwortlichen Bilanz für das zurückliegende Jahr. Und das war durchaus arbeitsreich: Rund 175.000 Anrufe gingen 2017 in der Rettungsleiststelle ein. 82.992 musste daraufhin Alarm ausgelöst werden. Viel zu tun also für die 18 Mitarbeiter der Leistelle.

Etwas zur Entspannung könnte beitragen, wenn sich der Bekanntheitsgrad der Telefonnummer 116117 erhöhen würde, meint Gerhard Kleeberger, Leiter der ILS. Das ist die Nummer des Ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der in sehr vielen Fällen die notwendige Hilfe leisten kann. „Es ist übrigens falsch, anzunehmen, man würde in der Notaufnahme des Krankenhauses bevorzugt behandelt, wenn man mit dem Rettungsdienst gebracht wird“, fügt Andreas Estermeier, Abteilungsleiter Rettungsdienst beim BRK, hinzu. Die Beurteilung, wie dringend jemand behandelt werden muss, geschieht im Krankenhaus – unabhängig davon, wie er dort hingelangt ist.

Neben dem Blick zurück auf 2017 schauten die Verantwortlichen auch auf die anstehenden Herausforderungen. So arbeitet man aktuell an einer Optimierung im Rettungsdienstbereich. Außerdem wird für die steigenden Anforderungen zusätzliches Personal geschult, das bald zur Verfügung stehen wird. Spannend wird auch, wie sich die neue Seilwinde für den Rettungshubschrauber „Christoph 15“ bewährt. Ein weiteres Augenmerk liegt auch auf dem Leuchtturmprojekt „Telenotarzt Bayern“.


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