30.11.2017, 14:02 Uhr

Spatenstich Transgourmet neu im Hafen Straubing

Im Rahmen eines symbolischen Spatenstiches auf dem Baugrundstück an der Preßburger Straße wurde am 29. November der Startschuss für die Ansiedlung von Transgourmet im Hafen Straubing gegeben. (Foto: Transgourmet)Im Rahmen eines symbolischen Spatenstiches auf dem Baugrundstück an der Preßburger Straße wurde am 29. November der Startschuss für die Ansiedlung von Transgourmet im Hafen Straubing gegeben. (Foto: Transgourmet)

Spatenstich am Mittwoch im Hafen Straubing

STRAUBING Mit einem offiziellen Spatenstich hat Transgourmet Deutschland am 29. November die Arbeit für den neuen Standort im Hafen Straubing aufgenommen. Hier baut der Belieferungs- und Abholspezialist bis Mai 2018 auf einer Fläche von 6.000 Quadratmeter einen Umschlagplatz für verschiedene Lebensmittel aus dem Frische- und Tiefkühlsegment, um vorrangig Gastronomie und Großküchen in der Region zu beliefern.

Das 1.100 Quadratmeter große Gebäude beinhaltet eine circa 1.000 Quadratmeter komplett gekühlte Lagerfläche, davon 250 Quadratmeter Tiefkühlfläche und 14 Rampenplätze – der neue Transshipment Point von Transgourmet im bayerischen Straubing wurde als reiner Umschlagplatz konzipiert, der tagtäglich einem hohen Warenverkehr standhalten muss. Beim feierlichen Spatenstich wurde gestern in Anwesenheit von Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer die Arbeit am Großbauprojekt offiziell begonnen. „Schon jetzt fühlen wir uns in der Region sehr willkommen und sind uns sicher, mit Straubing die richtige Wahl für die neue Fläche getroffen zu haben“, erklärt Gerhard Brixner, Betriebsleiter Eichenau bei Transgourmet.

Planmäßig soll der Umschlagplatz für Frisch- und Tiefkühlwaren bis Mai 2018 fertiggestellt sein. Ab dann können die Güter bereits am Morgen nach ihrer Anlieferung aus dem Transgourmet-Logistikzentrum in Eichenau weiterverladen werden. Mit etwa zehn bis zwölf Touren täglich werden die Transgourmet-Kunden im Raum Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau sowie im Bayerischen Wald zukünftig noch passgenauer beliefert. In puncto Ökologie und Nachhaltigkeit hat Transgourmet im Planungsprozess nichts dem Zufall überlassen: Gemeinsam mit dem Architektur- und Planungsbüro Thiele & Linnenberg wurde die Ausstattung der Fläche nach eigenen Nachhaltigkeitsstandards energieeffizient und umweltfreundlich konzipiert. Die Kälteanlage wird mit CO2 betrieben, ein Kältemittel, das wesentlich umweltverträglicher ist als klassische Kältemittel. Zudem setzt Transgourmet auf Wärmerückgewinnung. Die vorhandene Abluftwärme aus der CO2-Kälteanlage wird zur Gebäudeheizung und Abtauung der Kühler verwendet – und das spart nicht nur Energiekosten und Platz, sondern verringert auch CO2-Emissionen. Beispielsweise sind auch sämtliche Leuchtmittel mit stromsparender LED-Technik ausgestattet, Präsenzmelder ermöglichen eine bedarfsgerechte Beleuchtung zusätzlich zu einer tageslichtabhängigen Steuerung. „Kurze Lieferwege, ein geringerer Schadstoffausstoß und eine optimierte Kühlkette – der neue Transshipment Point im Hafen Straubing ist für uns ein nächster wichtiger Schritt auf dem Weg zum nachhaltigsten Unternehmen der Branche. Wesentliche Faktoren sind für uns hier die ressourcenschonende Ausstattung und der Fokus auf regionale Belieferung“, so Christoph Nörtershäuser, Nationaler Leiter Logistik bei Transgourmet.

Transgourmet Deutschland gehört zum Unternehmen Transgourmet Central & Eastern Europe. Als führender Multi-Channel-Anbieter ist Transgourmet Central & Eastern Europe Liefer- und Abholspezialist für Kunden aus Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung, sozialen Einrichtungen, Einzelhandel und weiteren Gewerben. Unter dieser Dachmarke sind die Spezialisten „Transgourmet“ für die Zustellung, „SELGROS“ für die Abholung sowie „Transgourmet Cash & Carry“ als regionales Abholformat mit Zustellung vertreten.


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