27.11.2017, 11:35 Uhr

Aufstellung hat begonnen Betonpoller mit integrierter Schranke am Straubinger Christkindlmarkt


Der Straubinger Christkindlmarkt wird heuer durch Betonpoller mit integrierten Schranken geschützt.

STRAUBING Massive Barrieren zur Abwehr von Anschlägen mit Fahrzeugen gehören bei Veranstaltungen in Deutschland inzwischen zum Normalzustand. Auch die Verantwortlichen des Straubinger Christkindlmarkts tragen der Terrorgefahr Rechnung.

„Wir haben in Gesprächen gemeinsam mit der Stadt und der Polizei ein Sicherheitskonzept entwickelt“, so Markt-Veranstalter Josef Stelzl zum Wochenblatt. Im Mittelpunkt der Maßnahmen stehen insgesamt 26 Betonpoller, die an den Zufahrtswegen zum Markt positioniert werden. Konkret werden die Barrieren mit Schrankenfunktion an fünf Punkten im Innenstadtbereich (Theresienplatz, Seminargasse, Ludwigsplatz) aufgestellt. Ein Sicherheitsbeamter kann die Schranken, zum Beispiel für den Einsatz von Rettungsfahrzeugen, manuell öffnen“, so Stelzl. Ansonsten sind die Zufahrtswege täglich ab 10 Uhr bis zum Ende des Marktes für den Durchgangs- und auch Lieferverkehr gesperrt.

Die Barrieren werden mit Weihnachtsdeko und mit Holzoptik verkleidet. Gesponsert wurden die Poller von der Firma Heidelberg Beton, auch Josef Stelzl und die Stadt Straubing haben sich finanziell beteiligt. Nach dem Christkindlmarkt werden die Poller der Stadt Straubing für andere Veranstaltungen zur Verfügung gestellt.


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