04.07.2016, 16:15 Uhr

Facebook-Post sorgt für Wirbel "Wie die Tiere": Angebliche Belästigungen einer Frau in der Straubinger Innenstadt – Polizei ermittelt

Dieser Post bei Facebook hat jetzt die Straubinger Polizei auf den Plan gerufen. Foto: Screenshot FacebookDieser Post bei Facebook hat jetzt die Straubinger Polizei auf den Plan gerufen. Foto: Screenshot Facebook

Ein Facebook-Post, in dem über Belästigungen einer Frau durch Migranten in der Straubinger Innenstadt berichtet wird, hat jetzt die Polizei auf den Plan gerufen.

STRAUBING Ein Eintrag in der Facebook-Gruppe "Straubing United" hat die Polizei auf den Plan gerufen. Eine Nutzerin hatte von einem Vorfall berichtet, der sich angeblich am Montagvormittag in der Straubinger Innenstadt, unweit der Polizeiinspektion, zugetragen haben soll (Screenshot). Die Nutzerin schreibt, dass sie von gegen 10 Uhr von einer Gruppe von 30 Migranten, nach ihren Angaben im Alter von 18 bis 25 Jahren, belästigt worden sei. Wörtlich schreibt sie: "Sie haben sehr eindeutig gezeigt, was sie mit mir machen würden und schließlich wie sie mich umbringen würden." Sie seien "wie die Tiere" aufgetreten, so die Nutzerin. Und weiter: "Bin schockiert".

Albert Meier, Pressesprecher der Straubinger Polizei, sagt auf Wochenblatt-Nachfrage: "Es wurde bislang keine Anzeige erstattet. Ob etwas vorgefallen ist oder nicht, kann ich momentan nicht sagen." Fakt sei jedoch, dass die Polizei jetzt "dem Ganzen nachgehen" wird, so Meier. Es müsse geklärt werden, ob sich "das so zugetragen hat." Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen würde entweder die Inspektion Straubing oder die Kriminalpolizei die weitere Ermittlungsarbeit übernehmen.

Sollte sich der Eintrag in der Facebook-Gruppe als falsch herausstellen, könnte dies auch Konsequenzen für die Verfasserin haben. Es müsse durch die entsprechenden Fachleute geklärt werden, ob durch diesen Post "eine strafbare Handlung" vorliege, so Meier.


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