05.09.2014, 16:49 Uhr

Kultur Vorstoß der Schwandorfer SPD: Ein Lokschuppen als Kulturzentrum?

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Das Meer der Gleise zwischen dem Schwandorfer Bahnhof und dem südlich gelegenen Eglsee-Gebiet ist breit. Viel breiter, als es die aktuelle Nutzung durch die Bahn noch erfordert. Weil die Deutsche Bahn AG aber mit verbindlichen Aussagen zu ihrem künftigen Bedarf hinterm Berg hält, kann die Stadt keine Planungen für eine mögliche Neunutzung des Areals in Angriff nehmen. Dies will die SPD-Stadtratsfraktion nun ändern.

SCHWANDORF Fraktionschef Franz Schindler hat dieser Tage Oberbürgermeister Andreas Feller (CSU) schriftlich darum gebeten, baldmöglichst bei der DB AG vorstellig zu werden. Insbesondere will die SPD wissen, ob und falls ja welche Teile der Gleisanlagen künftig benötigt werden und zu welchen Konditionen die Stadt Flächen für eine bessere Anbindung des Eglsee-Gebietes an die Innenstadt erwerben könnte.

"Angeblich schon seit Jahren", so Schindler, prüfe die Bahn ihren Gleisanlagen-Bedarf. "Die SPD will nun endlich Klarheit über die Zukunft des Bahngeländes."

Vor allem der seit vielen Jahren nicht mehr genutzte Lokschuppen soll nach Ansicht der Genossen nicht nur als Wahrzeichen der Eisenbahnerstadt Schwandorf, sondern auch wegen seiner zentralen Lage und außergewöhnlichen Architektur erhalten und gegebenenfalls einer kulturellen Nutzung zugeführt werden. "Die SPD möchte deshalb auch wissen, zu welchen Bedingungen die Stadt den Lokschuppen erwerben könnte", sagt Schindler.


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