25.06.2010, 10:38 Uhr

Maria Miller aus Schwandorf widmet ihr Leben dem Singen Mary M. – eine Sängerin auf ihrem Weg nach ganz oben

Seit ihrem 14. Lebensjahr besteht die Welt für die Schwandorferin Maria Miller aus Musik. Seit dieser Zeit komponiert und textet die 24-jährige gelernte Anwahltsgehilfin eigene Songs.

SCHWANDORF „Die Texte und die Melodien kommen einfach. Das kann eine besondere Stimmung sein, die mich inspiriert, oder auch ein besonderes Ereignis“, so Maria Miller, die sich mittlerweile den Künstlernamen „Mary M.“ gegeben hat.

Seit etwa drei Jahren nimmt Maria Miller ihre Songs auch in einem professionellen Studio auf. „Meine Stimme eignet sich am besten für Balladen in die Pop-Richtung. Pop lebt immer weiter, Pop ist immer in, so komme ich mit meinen Melodien und Texten gut an“, so die junge Sängerin selbstbewusst. Wichtig ist ihr immer, dass ein Song auch zur Stimme passt. Daher wählt sie auch die Songs anderer Komponisten und Texter immer mit großer Sorgfalt aus.

Mittlerweile ist ihr erstes Album fertig. Im Internet kann man bei myspace unter www.myspace.com/millermaria schon mal reinhören. Was jetzt noch fehlt, ist der richtige Produzent und ein Label. Auch einen Manager sucht die 24-Jährige noch. „Gerade am Anfang einer Karriere ist es sehr wichtig, ein gutes Management zu haben. Ich brauche ein Label, das meine CDs verkauft. Als Einzelkämpferin hat man keine Chance“, weiß die Nachwuchssängerin.

Maria Miller tut fast alles für ihre Karriere … und die Betonung liegt hier auf „fast“. „Zu DSDS würde ich niemals gehen“, so Mary M.. Bei DSDS werden die Künstler nicht ernst genommen, davon geht die Schwandorferin aus. „Solche Shows sind doch nur Geldmacherei. Und am wenigsten haben die Sänger davon“, so Maria. Es sei auch schwer, unterschiedliche Charaktere der Sängerinnen und Sänger zu vergleichen. Das habe man scho in der letzten Staffel bei Mehrzad und Menowin gesehen, so Maria. „Ich will ernst genommen werden. Mit dem DSDS-Stempel wird das sicher nicht möglich sein.“

Maria Miller träumt bereits seit ihrer Kindheit von einer Karriere als Sängerin. „Mein Traum war immer, vor einem großen Publikum auf der Bühne zu stehen. Und da ich ein positiv denkender Mensch bin, denke ich, dass ich meinen Weg in der Musikbranche gehen werde“, so Maria. Es komme immer auf das Gesamtpaket an, man müsse auffallen und präsent sein, und natürlich auch Glück haben. „Meiner Meinung nach macht das Talent nur 50 Prozent aus, der Rest ist Glück. Man muss zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sein, um entdeckt zu werden und so eine Chance im Musikbusiness zu bekommen“, erklärt Maria.

Als zweites Standbein neben der Musik holt sie nun das Abitur nach und möchte dann – falls es mit dem Singen nichts wird – eventuell in die Medien-Branche einsteigen.

Wer reinhören will in die Palette der Mary-M.-Songs, der kann sich im Internet umsehen – oder besser: umhören. Unter www.myspace.com/millermaria finden sich vor allem die englichen Songs der Künstlerin. Auf ihrer Homepage – www.marym.de – sind dann auch die deutschen Songs zu hören.


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