03.04.2017, 16:55 Uhr

Politik Junge Union Maxhütte-Haidhof setzt auf 'saubere Sachpolitik'

Foto: Johannes FischerFoto: Johannes Fischer

Am Freitag, 31. März, versammelten sich die Mitglieder der Jungen Union Maxhütte-Haidhof zu ihrer diesjährigen Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen.

MAXHÜTTE-HAIDHOF Zunächst gab JU-Ortsvorsitzender Matthias Meier einen Überblick über die Aktivitäten im vergangenen Jahr. Diese reichten von einem Watterturnier über ein internes Oktoberfest und eine Weinlaube bei der CSU-Stodlkirwa bis hin zum JU-Stand am Weihnachtsmarkt, bei dem der beliebte JU-Burger nebst dem üblichen Glühwein wieder verkauft wurde.

Auch zahlreiche Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen konnte der Ortsverband verzeichnen. Meier hob besonders die Teilnahme an zwei Vergleichsschießen mit insgesamt fünf Mannschaften hervor. Besonders erfreulich sei hierbei, dass eine Mannschaft der Jungen Union den ersten Platz beim Vergleichsschießen der SG Maxhütte erzielen konnte.

Nach seinen Ausführungen zu verschiedenen Veranstaltungen verschaffte Meier einen Überblick über das vergangene Jahr aus politischer Sicht. Die Junge Union Maxhütte-Haidhof habe es wieder geschafft Inhalte im Rathaus einzubringen. So seien der WLAN- Antrag, in welchem die JU die Errichtung zweier öffentlicher WLAN-Hotspots gefordert hat, sowie der "SilverDAT"-Antrag, der die Ausstattung der Feuerwehren in Maxhütte-Haidhof, die einen Rettungsspreizer besitzen, mit einer Software und zugehöriger Hardware zur Anzeige von Kfz-Rettungskarten vorsieht, beantragt und durch den Stadtrat beschlossen worden. "Man sieht: es lohnt sich als JU Inhalte zu liefern und politisch anzuschieben. Nicht umsonst ist die JU Maxhütte-Haidhof der größte jugendpolitische Verband im ganzen Landkreis Schwandorf", so Meier.

Bei seinen Ausführungen zur Kommunalpolitik in Maxhütte im Allgemeinen fand Meier klare Worte: "Wir wurden von den Bürgerinnen und Bürgern für saubere Sachpolitik und nicht für Scharmützel irgendwelcher Art gewählt." Es sei "bezeichnend" nach neun Jahren Dr. Plank als Bürgermeisterin und einer immer größer werdenden CSU-Fraktion, sich und dem ehemaligen Bürgermeister immer noch alle Erfolge zuschreiben zu wollen. Man solle nicht Zeiten nachtrauern in denen man noch mehr zu sagen hatte sondern sich mit den Gegebenheiten und der Zukunft der Stadt auseinandersetzen. "Aus polittaktischen oder persönlichen Gründen immer gegen die Bürgermeisterin und die CSU-Fraktion zu arbeiten ist nicht das was die Wähler von uns Stadträten erwarten und einer rührigen Bürgermeisterin, die immer aktiv für die Belange unserer Stadt eintritt, Untätigkeit vorwerfen aber im Rathaus Mehrheiten verhindern ist widersprüchlich", so der JU-Ortsvorsitzende.

Der stellvertretenden JU-Kreisvorsitzender Dominik Neumeier verwies in seinem Grußwort auf die zahlreichen Aktivitäten und die Größe des JU-Ortsverbandes. Man könne stolz darauf sein was man vor Ort leiste.

CSU-Ortsvorsitzender Josef Stadlbauer dankte in seiner Rede zunächst den Jungpolitikern für ihre gute Arbeit. Er stellte die Wichtigkeit von politischem Engagement gerade bei der Jugend heraus. "Es ist eure Zukunft und was wir entscheiden müsst ihr ausbaden. Deshalb ist es wichtig dass ihr selber aktiv mitmischt", so Stadlbauer. Er zeigte sich außerdem erfreut über die Größe und Aktivität des JU-Ortsverbandes und verlautbarte schmunzelnd, dass er nichts dagegen habe, wenn die JU gemessen an der Mitgliederzahl die CSU mal einholen würde.


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