31.03.2017, 21:57 Uhr

Einbruch Rauschgiftsüchtiger steigt in die in die leerstehende Schuierermühle ein

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Ein amtsbekannter 21-jähriger Drogenkonsument, der zuletzt am 28. März in ein Schmuckgeschäft in der Friedrich-Ebert-Straße in Schwandorf eingebrochen war, stieg nun Donnerstagabend, 30. März, aus bislang unbekannten Gründen in die leerstehende Schuierermühle ein.

SCHWANDORF Zu diesem Zweck zertrümmerte er eine Fensterscheibe. Die verständigte Polizeistreife konnte den Mann im Gebäude ausfindig machen und festnehmen. Angeblich wollte er im Gebäude nur eine Zigarette rauchen. Nach Aufnahme der Anzeige wegen Sachbeschädigung und Hausfriedensbruch wurde der arbeitslose junge Mann wieder entlassen. Der Schaden beläuft sich auf etwa 100 Euro.

Bereits Donnerstagvormittag hatte der Täter in Schwandorf in der Steinberger Straße zu einem Feuerlöscher gegriffen und bedeckte mit dem Löschpulver mehrere Fahrzeuge. Hier wird nun wegen Missbrauchs von Nothilfemitteln und Sachbeschädigung ermittelt. In wie weit die Fahrzeuge einen Schaden davon getragen haben, muss noch ermittelt werden.

Etwa eine Stunde vor dieser Tat fiel der arbeitslose Mann wegen eines Ladendiebstahls in einem Bekleidungsgeschäft in der Friedrich-Ebert-Straße auf. Dort stahl er ein T-Shirt im Wert von rund 20 Euro und flüchtete. Zuhause angetroffen, hatte der Mann das Shirt noch an. Dieses wurde sichergestellt und in das Kerbholz des Schwandorfers ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl hinzugefügt.

Dem nicht genug, nahm der mittlerweile mehrfach straffällig gewordene Drogenkonsument am Freitag in der Früh um 3 Uhr einen Pflasterstein und warf damit eine Balkontüre in der Bleistädter Straße ein. Anschließend drang der Mann in das Gebäude ein, wo er persönliche Gegenstände hinterließ. Damit habe er das Gebäude als sein Eigentum markieren wollen, wie der Geständige später bei der Polizei verlauten ließ. Von dieser wurde er dann um 8.30 Uhr in Gewahrsam genommen, nachdem er im Bereich der Steinberger Straße auf Bahngleisen herumgelaufen war und Anhaltspunkte auf eine psychische Erkrankung mit Selbstgefahr zu erkennen waren. In der Folge wurde er für eine fachärztliche Behandlung im Bezirksklinikum Regensburg untergebracht.


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