03.03.2014, 11:52 Uhr

780 Teilnehmer, mehrer Tausend Zuschauer Neubelebung des Faschingszuges in Beratzhausen bestens gelungen

Foto: Markus BauerFoto: Markus Bauer

Der Beratzhausener Fasching lebt! Das hat am vergangenen Samstagnachmittag, 1. März, der erstmals seit 1975 wieder durchgeführte Faschingszug bewiesen. Nicht nur die daran beteiligten 30 Gruppen mit knapp 800 Teilnehmer, sondern schätzungsweise 7.000 bis .8000 Zuschauer, die von der Laaberer Straße bis einschließlich der Marktstraße den Zug sehen wollten, machten dies deutlich: Beratzhausen ist auf dem besten Weg, wieder zu einer echten Faschingshochburg zu werden.

BERATZHAUSEN Den Zug eröffnete natürlich die Truppe der Beratzhausener Prinzengarde mit der Bambini- sowie Kindergarde, der Jugendshowtanzgruppe, der "großen" Garde, dem Elferrat, den Hofdamen und den beiden Prinzenpaaren. Und einer freute sich ganz besonders: Präsident Christian Eglmeier, der die Neubelebung des Beratzhausener Faschingszuges ganz besonders forcierte und zig Stunden ehrenamtliche Arbeit investierte. Und es hat sich gelohnt.

Ob der Bau des Klärwerks, die bevorstehende Bürgermeisterwahl (zum Beispiel Politbarometer), die Finanzsituation der Gemeinde (Pleitegeier, Schulden noch größer als Kürbisse) oder der "Bier- und Problemwagen" der früheren Engl-Brauerei Wiendl (Norma-Edeka bzw. alternative Ideen), Labertalradweg, Windräder – diese und einige weitere kommunale Themen bildeten natürlich im Wahljahr eine gute Grundlage für die Gruppen. Aber auch der Limburger Bischof Tebartz van Elst war natürlich sogar in Gruppenstärke vertreten. Dazu kamen Römerinnen und Römer mit einem Streitwagen, die Flintstones aus Mausheim und viele weitere kleiner und größere Gruppen wie die Mutter-Kind-Gruppen oder auch der Kindergarten St. Nikolaus. Für den musikalischen Rahmen sorgten die Blaskapellen aus Beratzhausen und Oberpfraundorf sowie der örtliche Kolpingspielmannszug. Augenweiden waren auch die Prinzenpaare und Garden aus Alteglofsheim/Bad Abbach, Diesenbach, Hemau und Hohenfels. Ehrenhofident Herbert Gabriel und Prinzengarde-Präsident Christian Eglmeier stellten in launigen Worten die Gruppen vor.

Nach dem Umzug war der Pausenhof der Gottfried-Kölwel-Schule ebenso zum Bersten gefüllt wie die Aula, wo ab dem Spätnachmittag bis nach Mitternacht die Partyband "Donnaweda" zur Faschingszugparty aufspielte. Summa summarum ein rundum gelungener Neustart des Beratzhausener Faschingszuges, den es ja schon – mit Unterbrechungen – zwischen 1913 und 1975 gegeben hat. Es sollten nun also wieder gute Faschingszugjahre in Beratzhausen bevorstehen!


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