12.02.2014, 17:04 Uhr

Wahlen CSB-Kandidat Janele sagt Unterstützung für das Bürgerbegehren zum Stadtpass zu

Christian Janele in den Arcaden. Foto: CSBChristian Janele in den Arcaden. Foto: CSB

"Mit Geld allein ist es nicht getan". Christian Janele, OB-Kandidat der Christlich-Sozialen Bürger (CSB) will "zuhören und handeln", wenn es um die Arbeitsplatzsuche für psychisch Kranke und Schwerbehinderte geht. Zusammen mit seinen Mitbewerbern nahm er an der Podiumsdiskussion der "Sozialen initiativen" zu diesem und anderen sozialen Themen teil.

REGENSBURG Als OB werde er mit den Betroffenen selbst, Vertretern aus Wirtschaft, Jobcenter und Interessensverbänden Kontakt aufnehmen, sagte Janele und er betonte: „Die besten Vorschläge sollten wir dann umsetzen.“ Was die finanziellen Mittel betrifft, werde deren Bedarf „ernsthaft geprüft.“ Laut Arbeitsagentur betrug der Anteil der Schwerbehinderten unter den Arbeitslosen Ende 2013 9,73 Prozent. Damit liegt die Domstadt rund drei Prozent über dem Schnitt anderer Großstädte im Freistaat. Auch für junge Flüchtlinge will sich Christian Janele stark machen. Während ihrer Schulzeit oder Ausbildung dürften sie nicht abgeschoben werden. Christian Janele: „Da muss die Stadt ihren Ermessensspielraum voll ausschöpfen“. Grundsätzlich sei Bildung nicht nur ein "entscheidender Faktor", wenn die Migranten hier bleiben könnten, auch in ihrer Heimat hätten sie damit "wesentlich bessere Zukunftschancen“. Spontan unterschrieb der CSB-Kandidat für das Bürgerbegehren "Stadtpass" und er versprach, auch in seinem Bekanntenkreis für das Bürgerbegehren zu werben. Schließlich seien Kultur und Nahverkehr für alle da, "auch für Menschen mit weniger Geld", betonte Janele.

Seine Konkurrenten von CSU und SPD äußerten eher Bedenken. Christian Schlegl, der mit seinem 200 Millionen Euro teuren Tunnel unter der Altstadt für Kopfschütteln sorgt, glaubt, dass die Stadt sich das Ticket mit geschätzten Kosten von 300.000 bis 500.000 Euro nicht leisten könne. Gemeinsam mit der CSB plädiert Christian Janele auch für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt. Vor allem sozial Benachteiligte, Rentner und Familien müssten berücksichtigt werden. Der Stadtbau komme in diesem Zusammenhang eine Sonderstellung zu, "denn sie ist ein Wohnungsunternehmen der Bürger". Die städtische Tochterfirma müsse nicht gewinnorientiert arbeiten, sie solle sich vielmehr wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren.

Christian Janele: "Die Stadtbau muss auch eine Drei-Zimmer-Wohnung unter 500 Euro anbieten können."


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