21.01.2014, 10:34 Uhr

Unterschriften Piraten bangen um Teilnahme an der Regensburger Kommunalwahl

Die Piraten haben keine Lust auf US-Botschafter John B. Emerson Foto: Ursula HildebrandDie Piraten haben keine Lust auf US-Botschafter John B. Emerson Foto: Ursula Hildebrand

Die Piratenpartei Regensburg hat bis zum heutigen Tag 110 Unterstützerunterschriften für die Oberbürgermeisterwahl und 107 für die Stadtratswahl gesammelt und damit die ersten Hundert geknackt. In den kommenden zwei Wochen - also bis zum 2.2. - müssen noch 275 Menschen unterschreiben, damit die Piraten auf dem Wahlzettel bei den Kommunalwahlen stehen können.

REGENSBURG "Wir haben das komplizierte Gemeindewahlrecht gegen uns", sagt Tina Lorenz, die als OB Kandidatin und auf Listenplatz 2 bei der Stadtratswahl für die Piraten antritt. "Wir glauben aber trotzdem, dass die Unzufriedenheit mit der momentanen Stadtpolitik noch einige Regensburger und Regensburgerinnen in die Bürgerbüros treiben wird. Gerade auch, weil die Vertreter der anderen Parteien durchaus zugeben, dass sie uns an der Unterschriftenhürde scheitern sehen wollen."

Plakatieren, Fundraising, und die Ansprache vor den Bürgerbüros werden von den aktiven Mitgliedern der Partei ehrenamtlich, neben ihren Vollzeitjobs oder dem Studium, organisiert. Dennoch wollen die Piraten weiterkämpfen, um ihre Themen - freies WLAN, Nachtbusse, und Förderung junger Kultur und mehr bezahlbaren Wohnraum - weiterhin im Stadtrat vertreten zu können.

Jürgen Cieslik, der Kreisvorsitzende (Listenplatz 3) appelliert deshalb an die Menschen in Regensburg: "Bitte helft uns und unterschreibt für uns in den Bürgerbüros. Gebt dem politischen Pluralismus auch in Regensburg eine Chance!"


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