12.06.2013, 14:17 Uhr

Politik Regensburgs Piraten wollen OB-Kandidatur

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Die Regensburger Piraten wollen um die Nachfolge von Hans Schaidinger auf dem OB-Sessel in den Wahlkampf ziehen. Eine Vorstandswahl hat man jetzt aber erst einmal verschoben.

REGENSBURG Frech sind sie ja, die Piraten. Doch die einstigen Newcomer, die dem politischen Establishment das Fürchten lehrten, haben sich schnell entzaubert, als erste Vertreter der Piraten in den Berliner Senat einzogen und sich die Parteiführung heillos zerstritt. Auch das mit der „Liquid Democracy“, einem Verfahren, an dem alle Mitglieder Parteiprogramme mitfeilen und somit entscheiden können, funktioniert offenbar nicht reibungslos. In Regensburg und in der Oberpfalz indes hat man nun zwei Entscheidungen getroffen, die den Sand aus dem Getriebe fernhalten sollen. Erstens: Es wird vor den Wahlen im Herbst keine Neuwahl des Vorstandes geben. Thoralf Will (Bild) bleibt somit Chef der Piraten in der Oberpfalz. Und: Die Piraten wollen auch im kommenden Frühjahr an der Wahl des neuen Oberbürgermeisters und damit auch des Stadtrates teilnehmen. Der Parteitag mit OB-Kandidatenwahl findet am Sonntag, 23. Juni, von 11 bis voraussichtlich 18 Uhr in den Räumlichkeiten des RESI e. V. in Regensburg statt.


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