27.05.2012, 22:05 Uhr

Ursache noch unklar: 40.000 Euro Schaden bei Garagenbrand in Wenzenbach

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Am Sonntag, 27. Mai, ist aus bislang ungeklärter Ursache ein Holzschuppen mit angrenzender Doppelgarage in Wenzenbach in Brand geraten. es enstand ein Sachschaden in Höhe von rund 40.000 Euro.

WENZENBACH Um 17.58 Uhr wurden aus dem Anbau einer Doppelgarage in Wenzenbach austretende Flammen festgestellt. Die Brandentdeckerin alarmierte sofort ihre Nachbarn, worauf die insgesamt fünf im Haus befindlichen Personen das Gebäude verließen. Gleichzeitig wurde die Feuerwehrzentrale alarmiert.

Anwohner begannen, mit Wasser und einem Feuerlöscher den Brand zu bekämpfen. Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte - bereits wenige Minuten nach Alarmierung - stand der Holzschuppen komplett in Brand. Das Feuer griff schließlich auf die gemauerte Garage, insbesondere auf deren Dachstuhl über. Nachdem der Brandleider einen seiner Pkw aus der Garage gefahren hatte, schlugen die Flammen über die Holztüre zwischen Schuppen und Doppelgarage gegen das zweite, noch im Gebäude befindliche Fahrzeug, welches komplett ausbrannte. Im Holzanbau wurden außer dort gelagertem Brennholz unter anderem die Gartengeräte und Fahrräder vernichtet. Am Wohnhaus neben dem Holzschuppen, der durch einen schmalen Durchgang von diesem getrennt ist, sprangen die Außenverglasungen von insgesamt drei Fenstern durch die Hitze des Feuers. Ebenso wurde der Dachvorsprung des Hauses teilweise angesengt. Das Wohngebäude blieb ansonsten weitgehend unversehrt.

Bereits vor 19 Uhr war der Brand durch den schnellen Einsatz der Feuerwehren aus Wenzenbach, Grünthal, Hauzenstein, Bernhardswald, Regenstauf und Keilberg unter Kontrolle. Weitere Glutnester und die damit verbundene Rauchentwicklung waren eine weitere Stunde später weitgehend gestoppt, sodass ein Teil der Feuerwehrkräfte abgezogen werden konnte.

Zur Klärung der bislang unbekannten Brandursache hat die Polizeiinspektion Regenstauf die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Hinweise auf ein etwaiges vorsätzliches Verschulden Dritter haben sich bislang nicht ergeben. Der entstandene Gesamtsachschaden beträgt etwa 40.000 Euro. Personen wurden glücklicherweise nicht verletzt.


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