23.10.2017, 10:57 Uhr

Wohnen Grüne Jugend setzt sich mit dem Wohnungsmangel in der Stadt Regensburg auseinander

Foto: Peter FerstlFoto: Peter Ferstl

Die Grüne Jugend Regensburg veranstaltete am Freitagabend, 20. Oktober, einen Infostand zum Thema bezahlbaren Wohnraum.

REGENSBURG "Jedes Jahr ziehen deutlich mehr Menschen nach Regensburg als neue (Luxus-)Wohnungen in der Stadt entstehen. Das führt zu einer massiven Wohnraumknappheit, die sich jedes Semester aufs neue zuspitzt. Hier müssen Studierende Bettenbörse und Notfallschlafplätze in Turnhallen in Anspruch nehmen. Doch wohnen ist ein Menschenrecht!", so Sprecherin Theresa Eberlein "Ein guter Anfang wäre hier Leerstände durch eine Leerstandskataster aufzuzeichnen und zu nutzen. Selbst in einer Stadt wie Regensburg gibt es in der Altstadt ungenutzte Flächen, wie beispielsweise das seit vielen Jahren leerstehende Gebäude an der Thundorferstraße, welches sich perfekt als Mehrparteienhaus renovieren liese."

"Wir müssen auch über eine Nachverdichtung des bestehenden Wohnraumes nachdenken und damit zusammenhängende Regelungen wie erforderliche Parkplätze erneuern.", ergänzt Sprecher Falk Birett. "Als Grüne Jugen Regensburg fordern wir eine Erhöhung des Wohngeldes, wie es beispielsweise im Bafög vorgesehen ist. Die Wohnpauschale von 280 Euro ist weltfremd! Auch muss die Einkommensgrenze für den Bezug einer Sozialwohnung erhöht werden."


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