08.10.2017, 16:44 Uhr

Übung für den Erstfall Traumatag zeigt, wie gut Rettungskräfte und Uniklinik zusammenarbeiten

Foto: Alexander AuerFoto: Alexander Auer

Am Samstag, 7. Oktober, fand der so genannte Traumatag 2017 statt. Organisiert vom Universitätsklinikum Regensburg trafen sich mehr als 100 Rettungskräfte unterschiedlicher Organisationen in der staatlichen Feuerwehrschule Lappersdorf, um gemeinsam den Ernstfall zu proben.

REGENSBURG Hier galt es vor allem, die Kommunikation untereinander zu stärken und auszubauen. Vormittags durften junge Ärzte und Rettungssanitäter einmal selbst den Umgang mit Rettungsschere und Spreitzer sowie weitere Aufgaben der Feuerwehr an mehreren Schrottautos ausprobieren, bevor es am Nachmittag dann zu den gemeinsamen Übungen mit den Feuerwehren aus Lappersdorf, Pentling, Kelheim, Obertraubling und Ponholz ging.

Insgesamt galt es für die Rettungskräfte, bei fünf verschiedenen Stationen die nötige Ruhe und ihr Können unter Beweis zu stellen. Unter der Beobachtung von den Spezialisten der staatlichen Feuerwehrschule Lappersdorf und einiger erfahrener Notärzte mussten die Kräfte zum Beispiel Personen aus verunfallten Pkw, unter Lkw und in einer Abfallpresse eingeklemmt oder aus einem verrauchten Haus retten.

"Besonders wichtig ist die Kommunikation zwischen Rettungsdienst und der Feuerwehr, damit die Rettung der Personen möglichst reibungslos und dennoch schnell und koordiniert von den Kräften gemeinsam vorgenommen werden kann", erklärt Prof. Dr. Bernhard Graf, der Direktor der Klinik für Anästhesiologie des Uniklinikums Regensburg.

Der Übungstag war ein voller Erfolg. Die Zusammenarbeit zwischen den Rettungsdiensten und den eingesetzten Feuerwehren waren einwandfrei. Auch die Rettung und anschließende Versorgung lief sehr koordiniert und ruhig ab. 


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