05.08.2017, 12:37 Uhr

Verkehr Regensburger CSU fragt: Wann kommt der versprochene Radweg in der Grünthaler Straße?

Foto: CSU-Fraktion Regensburg (Foto:Schmid)Foto: CSU-Fraktion Regensburg (Foto:Schmid)

Der gefährliche und unübersichtliche Straßenabschnitt für Radfahrer zwischen Brandlberg und Grünthal wartet seit Jahren auf Verbesserung. Immer wieder kommt es in dem engen und uneinsehbaren Bereich zu lebensgefährlichen Situationen für Fahrradfahrer. Dies ist für die CSU-Stadträte Dr. Armin Gugau, Dagmar Schmidl, Hans Renter und Markus Jobst nicht länger hinnehmbar.

REGENSBURG "Nichts hat sich getan, obwohl der Radweg schon 2012 in den Radverkehrsplan aufgenommen wurde", beklagt der örtliche Stadtrat Dr. Gugau. Erste Pläne für den Streckenverlauf habe es bereits 2015 gegeben und im Investitionsplan sind für Planung und Grunderwerb 290.000 Euro veranschlagt. Für die Herstellung sind insgesamt eine Million Euro vorgesehen.

"Wir möchten Auskunft, wie weit die Planungen fortgeschritten sind, und ob 2018 endlich mit dem Bau begonnen wird", fragen die CSU-Stadträte in ihrem Antrag an die Stadtverwaltung. "Nur aufgrund des Verkaufs des Kalkwerks bekam die Stadt überraschend die Möglichkeit, wichtige Grundstücke teuer für den Radweg zu erwerben, und trotzdem ist nichts passiert", stellt Jobst die Situation klar.

Weitere offene Fragen seien, ob der Lückenschluss zwischen Hinterer Keilbergstraße und Stadtgrenze gelinge und auf welche Weise die Querung der Vorderen und Hinteren Keilbergstraße verwirklicht werde.

Der seitens der CSU angeregte Radschutzstreifen entlang der Vorderen Keilbergstraße konnte aufgrund der geringen Straßenbreite nicht umgesetzt werden, da es sonst zu einer Beeinträchtigung des Buslinienverkehrs gekommen wäre. Umso wichtiger sei nun die endgültige Fertigstellung des Fahrradwegs.

Antworten der Verwaltung liegen jetzt vor

Mittlerweile liegen die Antworten der Verwaltung auf die Fragen der CSU vor. Demnach kann 2019 mit dem Bau des Radwegs begonnen werden. Zuvor müssen noch die naturschutz-rechtlichen Verfahren durchgeführt werden. Nach der Planung soll der Radweg 2,5 Meter breit werden und erhält neben einer Beleuchtung einen 50 Zentimeter breiten Schutzstreifen. Der Erwerb der dafür nötigen Grundstücke konnte bereits abgeschlossen werden. Im Rahmen der Baumaßnahme wird die Grünthaler Straße im Bereich des Einmündungsbereichs der Vorderen Keilbergstraße abgekröpft und die Vordere Keilbergstraße für den Radweg untertunnelt.

CSU enttäuscht: Geht Keilberg leer aus ?

Unzufrieden zeigt sich Stadtrat Dr. Armin Gugau damit, dass es nicht einmal ansatzweise Überlegungen oder Planungen für eine Anbindung Keilbergs an diesen Rad- und Gehweg gibt. "Familien mit Kindern vermeiden es nach Möglichkeit, mit dem Fahrrad die Vordere Keilbergstraße zu befahren und sprechen in diesem Zusammenhang von einem regelrechten Horror", so Dr. Gugau. Zusammen mit seinen Kollegen Hans Renter und Dagmar Schmidl hat er sich daher erneut in einem Antrag an die Stadtverwaltung gewandt, um prüfen zu lassen, auf welche Art und Weise der höchst gelegene Stadtteil zukünftig an den Rad- und Gehweg angeschlossen werden kann. "Es kann nicht sein, dass Keilberg auf Jahrzehnte hinaus leer ausgeht", so die CSU-Stadträte Dr. Gugau, Renter und Schmidl.


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