29.04.2017, 18:45 Uhr

Spiel war "besondere Herausforderung" PI Süd zieht Bilanz: Abbrennen von Rauchtöpfen hat Konsequenzen für Kieler Fußballfans

Foto: Günter StaudingerFoto: Günter Staudinger

Die Partie des SSV Jahn Regensburg gegen Holstein Kiel, eine Partie der 3. Fußballliga stellte auch für die Polizei am Samstag, 29. April, eine besondere Herausforderung dar.

REGENSBURG Für die Einsatzkräfte unter Führung der Polizeiinspektion Regensburg-Süd stand die Sicherheit in der Regensburger Innenstadt, am Hauptbahnhof und im Stadionumfeld an oberster Stelle.

Die Polizeiinspektion Regensburg-Süd begann frühzeitig mit den notwendigen Planungen und Vorbereitungen, um die sichere Durchführung des Spiels sowie die Sicherheit von Passanten und Verkehrsteilnehmern in der Innenstadt und im Stadionumfeld zu gewährleisten. Neben Kräften aus dem Präsidialbereich fanden sich Beamte der Bayerischen Bereitschaftspolizei und der Bundespolizei zur Einsatzbewältigung in der Domstadt ein. Zur Gewährleistung der Sicherheit innerhalb des Stadions trug ein entsprechend dimensioniertes Kontingent des Ordnungsdienstes bei.

Bewährt hat sich einmal mehr eine hohe Polizeipräsenz in der Innenstadt mit den Schwerpunkten Hauptbahnhof und Stadionumfeld. Die etwa 400 Gästefans, die gegen 13 Uhr mit einem Sonderzug in Regensburg ankamen, nutzten das Angebot eines Shuttleservices zum Stadion. Während der gesamten Einsatzdauer gelang es, ein Aufeinandertreffen von rivalisierenden Gruppen zu verhindern.

Zu Beginn der ersten Halbzeit und kurz nach Abpfiff der Partie brannten in der mit 11.100 Fußballfans gefüllten Continental-Arena im Bereich der Gästefans wenige Unbelehrbare pyrotechnische Gegenstände ab. Ermittlungen zur Identifizierung von Tatverdächtigen, die so genannte Rauchtöpfe abgebrannt haben, wurden eingeleitet. Darüber hinaus wurden vier Ermittlungsverfahren gegen bekannte Täter wegen des Verdachtes der Sachbeschädigung, Beleidigung und Vergehen nach dem Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Für den Rückweg zum Hauptbahnhof nutzten die Gästefans das Angebot der Shuttlebusse ebenfalls, sodass der Sonderzug planmäßig gegen 17:45 Uhr von Regensburg aus in Richtung Schleswig-Holstein starten konnte.

Offensichtlich haben zahlreiche Besucher aus der Region die Hinweise der Polizei, öffentliche Verkehrsmittel und die bestehenden Parkflächen im erweiterten Stadionumfeld zu nutzen, angenommen. Abgesehen von kurzzeitigen Verzögerungen im Verkehrsablauf, sowohl bei der An- als auch bei der Abreise, verlief der Einsatz unproblematisch. Die Polizeiinspektion Regensburg Süd bedankt sich bei allen Zuschauern, die den polizeilichen Empfehlungen Folge geleistet haben. 


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