28.04.2017, 16:28 Uhr

Keine Hinweise auf Gewaltverbrechen Grusel-Fund am Keilsteiner Hang beschäftigt die Polizei – Ermittlungen zu Schädel dauern an

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Noch immer ermittelt die Polizei in Regensburg zum Fund eines menschlichen Schädels Anfang Februar am Keilsteiner Hang bei Tegernheim. Die Ermittlungen sind dabei aber "noch nicht wirklich weitergekommen", so Armin Bock vom Polizeipräsidium auf Wochenblatt-Anfrage.

TEGERNHEIM Am 9. Februar hatten städtische Mitarbeiter bei Baumschnittarbeiten in einem Waldstück am Keilsteiner Hang einen skelettieren menschlichen Schädel gefunden. Mittlerweile ist klar, dass dieser Schädel von einer jüngeren Frau stammt. Weitere Skelett-Teile wurden nicht gefunden. Weitere Knochenfunde stammten von Tieren.

Auch wenn nach außen noch kein Ermittlungserfolg vermeldet werden kann, wird im Hintergrund an diesem mysteriösen Fall gearbeitet. Aktuell müsse man noch einige Untersuchungen des Schädels abwarten, die am Ende auch beweiskräftig sein sollen, so Bock am Dienstag, 25. April, gegenüber dem Wochenblatt. So werde zum Beispiel genau untersucht, wie alt der Schädel ist, durch isotopische Untersuchungen könne man dies ziemlich genau feststellen, so Bock weiter. Diese Untersuchungen aber seien aufwändig und zeitintensiv, Bock rechnet damit, dass diese sicher noch einige Wochen in Anspruch nehmen werden.

Zudem arbeite man "Altfälle" ab, so Bock. Auf Deutsch: Die Polizei gleicht Vermisstenfälle mit dem Fund des Schädels ab und versucht so, einen Anhaltspunkt für weitere Ermittlungen zu finden.

Die Frage nach einer Rekonstruktion des Gesichtes der Toten stehe aktuell noch nicht im Raum, sagt Bock. Diese Rekonstruktionen seien oft wenig beweiskräftig.

Bereits zwei Mal ist der Hang bei Tegernheim nun abgesucht worden. Weitere Hinweise auf die Identität der Frau sind nicht gefunden worden. „Derzeit sind keine Zusammenhänge mit einer Gewalttat erkennbar“, so die Polizei.

Weitere Infos zum Fall:Menschlichen Schädel in einem Waldstück bei Tegernheim gefunden 


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