13.04.2017, 13:39 Uhr

Krankenhaus St. Josef Regensburg Eine Herzensangelegenheit: Die neue Doppelspitze der Station für Innere Medizin

Foto: Caritas-Krankenhaus St. JosefFoto: Caritas-Krankenhaus St. Josef

Mit einem Symposium stellten die beiden neuen Klinikchefs Dr. Dierk Endemann und Dr. Roland Büttner sich, ihre Arbeit und die neuen Räumlichkeiten am Caritas-Krankenhaus St. Josef in Regensburg vor.

REGENSBURG Am Caritas-Krankenhaus St. Josef sind Professor Dr. Dierk Endemann und Professor Dr. Roland Büttner gemeinsam in die Fußstapfen des ehemaligen Direktors der Klinik für Innere I, Dr. Johannes Bumes, getreten. Die Expertise der beiden Professoren liegt auf den Spezialgebieten Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie, Endokrinologie, Diabetologie, Kardiologie und Rheumatologie. Für diese hochspezialisierten Leistungen auf universitärem Niveau wurde die neue Innere I dementsprechend umgebaut und technisch bestens ausgestattet. Mit einem feierlichen Symposium stellten sie ihren neuen Arbeitsplatz vor.

Ursachen für Krankheiten häufig nicht eindeutig

Endemann und Büttner versorgen internistische Patienten aus einer Hand. Von der Bandbreite der medizinischen Möglichkeiten profitieren insbesondere auch ältere Menschen. Sie haben häufig viele unterschiedliche Erkrankungen zugleich. Deshalb nahmen Endemann und Büttner in ihrer Antrittsrede genau solche Patienten in den Blick. Bei Senioren sei die Diagnose häufig nicht so schnell erkennbar. Innere Medizin gleiche da vielmehr einer Detektivarbeit. "Ein ganzer Stab von Spezialisten ist mit der Diagnosefindung beschäftigt", erläuterten die beiden. Alleine Übelkeit könne beispielsweise mit Infektionen, Vergiftungen, Erkrankungen des Verdauungstrakts, unausgewogener Ernährung, Stoffwechselstörungen, Problemen mit dem Gleichgewicht, Veränderungen im Hormonsystem, der mangelhaften Blutversorgung oder der Beeinträchtigung der psychischen Verfassung zusammenhängen. Es brauche Zeit, die Ursache des Übels zu finden. 

Hinzu kommen Einfühlungsvermögen, Technik und Fachwissen. "Hirnschmalz ist im Abrechnungssystem der Krankenkassen nicht vorgesehen", sagte Bumes. Der frühere Klinikdirektor hielt die Festrede und konstatierte den Verantwortlichen des Hauses ein gutes Händchen für die Nachbesetzung seiner Position. Die beiden neuen Klinikdirektoren haben all diese Fähigkeiten und setzten sie zum Wohle jedes einzelnen Patienten ein. Bumes gab den beiden Nachfolgern seinen Leitspruch mit auf den Weg: "Klar denken, warm fühlen und ruhig handeln!" Dieses Zitat von Dr. Adolf Kussmaul sei für ihn immer maßgeblich gewesen.

Patienten in besten Händen

Domkapitular Dr. Roland Batz als Vorsitzender und Michael Weißmann als Direktor des Diözesan-Caritasverbandes sowie Sana-Regionalgeschäftsführer Oliver Bredel und dem Geschäftsführer des Krankenhaus St. Josef, Florian Glück, liegen viel daran, das Markenzeichen des Krankenhauses, die ganzheitliche Versorgung der Patienten, stets im Blick zu haben. "Mit Büttner und Endemann konnten wir zwei hervorragende Ärzte und Menschen für diese Aufgabe gewinnen", sagte Caritasdirektor Weißmann. 


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