03.04.2017, 14:32 Uhr

Tolle Anerkennung Kinder- und Jugendparlament: Auszeichnung auf Bundesebene für Kinderzentrum St. Vincent

Foto: Thomas GoetzFoto: Thomas Goetz

Das Kinder- und Jugendparlament im Kinderzentrum St. Vincent der Katholischen Jugendfürsorge der Diözese Regensburg e. V. macht dieser Tage Schlagzeilen. Bei der Preisverleihung des BVkE-Beteiligungspreises 2017 in Düsseldorf hat es den mit 500 Euro dotierten zweiten Preis geholt.

„Eine tolle Anerkennung und Bestätigung“, freut sich Einrichtungsleiter Wolfgang Berg mit den Preisträgern, „dass die Kinder und Jugendlichen sich einmischen und gehört werden, ist Teil unseres pädagogischen Konzepts.“

Am Mittwoch, 29. März, nahmen die Parlamentarier aus Regensburg ihre Urkunden beim 16. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag entgegen. Der Bundesverband katholischer Einrichtungen (BVkE) hatte den Beteiligungspreis 2017 ausgelobt und die Preisträger nach Düsseldorf eingeladen. Insgesamt vier Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe wurden ausgezeichnet. Die Projekte, die von Kindern und Jugendlichen eigenständig entwickelt und realisiert wurden, zeigen beispielhaft, wie Beteiligung in Einrichtungen der Erziehungshilfe umgesetzt werden kann.

Der Leitgedanke für das St. Vincent-Parlament ist es, Kinderrechte zu stärken und zu schützen. „Wir fördern damit die demokratische Teilhabe der jungen Menschen“, erklärt Wolfgang Berg. „Die Beteiligung der jungen Menschen, aber auch die von Menschen mit Behinderung in unseren Einrichtungen ist uns ein großes Anliegen“, bekräftigt der Direktor der KJF, Michael Eibl. Heimbeiräte, Werkstatträte, Bewohnervertretungen seien weitere gute Beispiele für gelebte Partizipation. Er gratuliert den Preisträgern herzlich.

Wie sieht die Arbeit des Parlaments aus? Ja, da gibt es viel zu tun: Veranstaltungen organisieren, bei der Hauszeitung mitwirken und dann mitreden, wenn es die Lebens- und Rahmenbedingungen der Kinder und Jugendlichen in St. Vincent betrifft. „Das ist nicht immer bequem“, lacht Einrichtungsleiter Wolfgang Berg, „aber so funktioniert demokratische Beteiligung.


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