01.04.2017, 11:38 Uhr

Neuen Blasmusik-Formation Eine eigene Festkapelle für Regensburg – erster Auftritt auf der Maidult!

Foto: Festkapelle Regensburg  / Andreas HacklFoto: Festkapelle Regensburg / Andreas Hackl

Eine Festkapelle für Regensburg: Nach der ersten Probe berichten die Organisatoren über die überaus positive Entwicklung der neuen Blasmusik-Formation.

REGENSBURG „Es war einfach an der Zeit, dass auch Regensburg seine eigene Festkapelle besitzt!“ Kurz und knapp fasst Andreas Hackl, Mitorganisator der neuen Blasmusik-Formation, zusammen, was die Gründe dafür waren, dieses neue musikalische Projekt in die Wege zu leiten.

Hakt man allerdings genauer nach, kommt ans Tageslicht, wie die Idee zur „Festkapelle Regensburg“ entstand. Und wie sollte es anders sein: Der endgültige Entschluss fiel in launiger Runde bei Bier und Schweinebraten nach einem gemeinsamen Konzert des Uni Jazz Orchesters und der Brass Band Regensburg im November vergangenen Jahres. „Fast jedes größere Volksfest besitzt doch mittlerweile eine Festkapelle. Warum also nicht auch die Regensburger Dult?“ Eine berechtigte Frage, die sich die drei jungen Männer Andreas Hackl, Andreas Putz und Stefan Butz an jenem Abend stellten.

Und so setzten sie kurz darauf ihre Pläne aus dem Wirtshaus in die Tat um, schmiedeten an der Besetzung, organisierten erste Auftritte und zogen mit Jürgen Malterer als musikalischen Leiter im wahrsten Sinne des Wortes einen dicken Fisch an Land, der sofort für die Idee einer Festkapelle brannte. Jürgen Malterer hat sich als Musikant ganz der bayerisch-böhmischen Blasmusik verschrieben, spielt seit Jahren in der renommierten „Kapelle Josef Menzl" sowie bei den „Bierzelt-Musikanten“ aus Deggendorf und komponiert selbst Walzer, Polkas und Märsche.

Laut Hackl war es durch die sehr gute Vernetzung verschiedenster Blasmusik-Gruppierungen im Raum Regensburg auch kein großes Problem, passende Mitspieler ausfindig zu machen: „Jeder einzelne, den wir gefragt haben, hat gleich angebissen. Das macht die Planung natürlich umso leichter. Alle Musiker konnten trotz ihrer vollen Terminkalender mehrere Probentermine realisieren. Das war in dieser Form überhaupt nicht zu erwarten.“

Zudem betont er, dass den Organisatoren neben dem musikalischen Aspekt vor allem die soziale Komponente wichtig war und so wurde eine Gruppe geformt, „die einerseits aus verdammt guten Musikern und vor allem aus lauter positiv verrückten Persönlichkeiten besteht, die nicht nur musikalisch super harmonieren.“

Was aus einer Bierlaune heraus entstand, soll also beim Auftritt auf der Regensburger Maidult am Sonntag, den 21. Mai seinen ersten Höhepunkt finden. „Da hoffen wir natürlich auf ein möglichst volles Hahnzelt. Das wäre die Kirsche auf der Sahnetorte und die Bestätigung, dass Regensburg bereit für eine eigene Festkapelle ist.“


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