30.12.2015, 09:14 Uhr

Feuer Großeinsatz im Regensburger Osthafen – Silobrand gemeldet

Foto: Alexander Auer/Ratisbona MediaFoto: Alexander Auer/Ratisbona Media

Einsatzkräfte der Polizei und der Berufsfeuerwehr Regensburg sind am Mittwochvormittag, 30. Dezember, kurz nach 9 Uhr in den Osthafen ausgerückt.

REGENSBURG Nach ersten Angaben der Polizeiienspektion Süd soll es zu einem Silobrand gekommen sein.

UPDATE ... weitere Infos von der Einsatzstelle

Am Mittwochvormittag gegen 9 Uhr kam es in Regensburg zu einem Brand in einem Silo. Ein Großaufgebot von Einsatzkräften ist in dem Betrieb am Hafen vor Ort. Der Brand ist wohl durch statische Aufladung entstanden. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Berufsfeuerwehr und eine Freiwillige Feuerwehr konnten den Brand nach unserem Kenntnisstand bereits unter Kontrolle bringen. Die Nachlöscharbeiten dauern an.

UPDATE ... die Einsatzinfos der Berufsfeuerwehr

Gegen neun Uhr ging in der Integrierten Leitstelle Regensburg ein Notruf einer Firma in der Äußeren Wiener Straße ein. Im achten Stock eines Lagergebäudes war deutlicher Brandgeruch und auch leichter Rauch wahrzunehmen. Die Leitstelle alarmierte daraufhin sofort die Berufsfeuerwehr und vorsorglich auch den Rettungsdienst.

Als die Feuerwehr nur sieben Minuten nach Eingang des Notrufs die Einsatzstelle erreichte wurde sie bereits durch Mitarbeiter der betroffenen Firma eingewiesen. Dank der präzisen Schilderung konnte die Ursache für die Rauchentwicklung schnell erkannt werden. In einem Förderschacht war ein Fördergurt durchgeschmort. Es gab kein offenes Feuer, der entstandene Schwelbrand war auf eine Stelle im Förderschacht beschränkt. Dort musste die Verkleidung des Förderschachtes demontiert und einzelne Glutnester mussten abgelöscht werden. Einzige Erschwernis war, dass sich alles im achten Stock abspielte und sämtliches Gerät dorthin gebracht werden musste. Aus diesem Grund wurden auch vorsorglich die Löschzüge Schwabelweis und Weichs der Freiwilligen Feuerwehr Regensburg zur Unterstützung alarmiert um im Bedarfsfall für größere Aufgaben gerüstet zu sein. Glücklicherweise mussten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr selber nicht mehr löschen sondern konnten sich darauf beschränken, die Kollegen der Berufsfeuerwehr zu unterstützen. Nach etwa einer Stunde war die Arbeit der Feuerwehr erledigt und die Firma konnte sich direkt an die Reparatur der betroffenen Anlage machen. Nachdem alle Mitarbeiter bei Brandausbruch sofort den betroffenen Bereich verlassen hatten, war auch niemand verletzt worden und der Rettungsdienst verblieb nur zur Absicherung des Einsatzes vor Ort. Von der Feuerwehr waren insgesamt 39 Einsatzkräfte mit zehn Fahrzeugen an der Einsatzstelle.


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