30.11.2015, 10:51 Uhr

Freizeit 3.499.700 Meter: 24-Stunden-Schwimmen im Westbad durchbricht die Schallmauer

Foto: Tino Lex für RBBFoto: Tino Lex für RBB

Das siebte 24-Stunden-Schwimmen im Westbad am letzten Novemberwochenende war mit insgesamt 548 Teilnehmern und einer erschwommenen Strecke von 3.499.700 Metern ein wahres Fest der Rekorde.

REGENSBURG Im Vergleich zu 2014 starteten fünf Schwimmer mehr und alle gemeinsam erreichten eine wesentlich längere Distanz – vergleichbar einmal den Fluss Wolga von der Quelle bis zur Mündung im Kaspischen Meer. Nicht nur der Gesamtrekord konnte gebrochen werden, auch die Rekorde für die längsten Einzelstrecken wurden eingestellt: Maximilian Peter vom Schwimm­Club Regensburg (SCR) schwamm 65.100 Meter – rund 10.000 Meter mehr als der Rekordhalter 2014. Karin Knigge vom SCR schaffte 51.000 Meter und holte sich damit den Rekord zurück, den sie bis 2012 gehalten hatte.

Die jüngste Teilnehmerin Elisabeth Renner schwamm mit ihren vier Jahren 400 Meter. Der jüngste Teilnehmer, der fünfjährige Luis Müller, schaffte 700 Meter. Die älteste Teilnehmerin war auch dieses Mal wieder Christiane Pindl. Mit ihren nunmehr 76 Jahren schwamm sie erneut 2.000 Meter. Günter Bartl ist der älteste männlicheTeilnehmer am 24-Stunden-Schwimmen. Der 74-Jährige stieg nach 2.600 Metern aus dem Wasser. Die längste Schulstrecke erschwammen die Schüler der Pindlschule mit 26.200 Metern. An die Spitze der Wertung der längsten Gruppenstrecke schafften es die zehn ausdauerndsten Schwimmer der SCR-Gruppe, die zusammen 368.100 Meter erreichten.

Fit-für-24-Team

Auch das Fit-für-24-Team ging am Samstagabend an den Start. Dessen Ziel war es, je mindestens 5.000 Meter zu schwimmen. Dafür haben die neun Teilnehmer seit Anfang September zwei mal pro Woche mit Claus Ludwig, dem sportlichen Leiter des SCR, und SCR-Trainer Stephan Deichsel im Westbad trainiert, dabei insgesamt 70.000 Meter zurückgelegt und ihre Schwimmtechnik und Kondition verbessert. Die Freizeitsportler steigerten sich innerhalb von drei Monaten von 800 auf nun mindestens 5.000 Meter beim 24-Stunden-Schwimmen. Kein Wunder, dass im Anschluss auf das erreichte Ziel angestoßen und gefeiert wurde. Insgesamt schwamm das Fit-für-24-Team respektable 67.500 Meter.

Die Spende an das Projekt Hoffnungsfunken und die Gewinne an die Teilnehmer werden am 7. Dezember übergeben. Der genaue Spendenbetrag wird in den kommenden Tagen ausgezählt. Die Einzelergebnisse gibt es im Internet unter www.24-stunden.sc-rgbg.de.


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