23.08.2015, 17:26 Uhr

Sport Deutsche Inlinehockey-Nationalmannschaft siegt in Donaustauf gegen Österreich

Foto: Ursula HildebrandFoto: Ursula Hildebrand

Am Wochenende, 22. und 23. August, trafen sich die Inlinehockey-Nationalmannschaften aus Deutschland und Österreich in der Inlinehalle in Donaustauf zum Trainingslager. Im Rahmen des Trainings absolvierten die Mannschaften zwei Freundschaftsspiele, die beide an Deutschland gingen.

DONAUSTAUF Ein Länderspiel in Donaustauf, das hätte sich die 4.000-Seelen-Gemeinde auch nicht träumen lassen, dass es diese Schlagzeile einmal geben wird. Doch dem Donaustaufer Inlinehockey-Verein, den Crocodiles, ist dieser Coup gelungen. Ausgangspunkt war die Einweihung der Inline-Halle an der Egelseestraße. Damals, so erzählt Crocodiles-Vorstand Wolfgang Fisch, war auch Bundestrainer Manfred Schmitz nach Donaustauf gekommen. Damals versprach er, dass die Crocodiles ein Länderspiel ausrichten könnten. "Geglaubt haben wir nicht dran", lacht Fisch. Doch schon das nächste Trainingslager des amtierenden Europameisters gegen die Skater aus Österreich wurde nach Donaustauf vergeben.

Das erste Spiel am Samstag, 22. August, konnte das deutsche Team mit 9:6 für sich entscheiden. Am Sonntag, 23. August, wurde es dann noch deutlicher, Deutschland siegt mit 12:3. Zu den Siegen trug auch ein Donaustaufer bei, darüber zeigte sich Fisch besonders stolz. Thomas Bauer spielt beim IHC Atting. Und für die Nationalmannschaft zeigte er in seinem Heimatort vollen Einsatz. Am Sonntag gelang ihm sogar ein Treffer zum 3:2-Zwischenstand.

Wenn es nach Fisch geht, dann soll dies nicht das letzte Länderspielwochenende in Donaustauf gewesen sein. Auch wenn die Vorbereitungen durchaus anstrengend waren, "in sechs Wochen ist das alles wieder vergessen", sagt Fisch.

Normalerweise kennt man Donaustauf über die Walhalla und den Physiotherapeuten er Fußball-Nationalmannschaft, Klaus Eder. Dass die Crocodiles das Potential haben, ein weiteres Aushängeschild des Marktes zu werden, haben sie an diesem Länderspielwochenende auf jeden Fall gezeigt. Und das sieht offenbar auch Donaustaufs Ehrenbürger Klaus Eder so, der war nämlich Schirmherr des Wochenendes.


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