01.04.2015, 13:12 Uhr

Verkehr Regensburger ÖDP fordert "Umweltverbund statt Verkehrsinfarkt"

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82 Prozentz der Deutschen fordern einen stärkeren Fokus auf Fuß- und Fahrradwege sowie den öffentlichen Nahverkehr. Bei den 14- bis 17-Jährigen sind es sogar 92 prozent. Die ÖDP-Stadtratsfraktion sieht sich aufgrund der Zahlen in Ihrem Ziel bestätigt, den Autoverkehr in Regensburg massiv zu verringern.

REGENSBURG ÖDP-Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner: "Wir wollen einen attraktiven Mix aus ÖPNV, Rad, E-Bike, Car-Sharing, Fuß. Nicht nur die jüngere Generation will weg vom Auto als Verkehrsmittel Nummer eins. Insbesondere die Kommunalpolitik ist hier gefordert, ihre Verkehrspolitik und Stadtplanung noch viel stärker als bisher auf Nachhaltigkeit auszurichten. Lärm, Feinstaub und CO2-Ausstoß müssen so stark wie möglich verringert werden."

Leider zeigen die Zahlen des Umweltbundesamtes auch einen Dämpfer für die Bedeutung des Umweltschutzes in den Köpfen der Bürger. Dennoch sieht fast die Hälfte der Befragten die Kommune als Handelnde beim Umweltschutz. "Den Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger für Bus und Rad müssen wir nutzen. Statt mit Sallerner Regenbrücke und A3-Ausbau den Autoverkehr zu fördern, braucht Regensburg schnellstmöglich die nachhaltige Verkehrswende!"

Fraktionskollege Joachim Graf pflichtet bei: "Diese neuen Zahlen müssen in den anstehenden Verkehrsentwicklungsplan eingearbeitet werden. Bei diesem Verfahren mit Bürgerbeteiligung wird die ÖDP darauf drängen, dass die Prioritäten noch stärker als geplant in Richtung nichtmotorisierten Umweltverbund (zu Fuß, mit Fahrrad und ÖPNV) verlagert werden."


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