30.01.2011, 12:30 Uhr

Trotz Hohn und Spott 55 % sagen: „Schade um Paradiesvogel Frankenberger!"

„Frankenberger tritt als Passauer Stadtrat zurück!" Diese exklusive PaWo-Meldung vom Samstagvormittag schlug in der Region ein wie eine Bombe, wurde von sämtlichen regionalen Medien aufgegriffen. Jetzt ergießt sich Hohn und Spott über Sebastian Frankenberger. Der zeigt sich wiederum angriffslustig!

PASSAU In einer Blitzumfrage wollte www.pawo.de wissen: „Was halten Sie von Frankenbergers Rücktritt als Stadtrat?" (Hier geht´s zum Artikel) Zunächst stimmten 77 % für „Gottseidank ist der Selbstdarsteller endlich raus aus dem Stadtrat", nur 23 % für „Schade! Der Paradiesvogel hat für frischen Wind in der faden Kommunalpolitik gesorgt" (Stand: Sonntagmittag). Am Sonntagabend (Stand: 18:16 Uhr) hatte sich das Verhältnis auf 50 % : 50 % eingependelt. Beim Abstimmungsergebnis (Montagabend) setzten sich die Frankenberger-Befürworter mit 55 % der Stimmen durch.

Auf der PaWo-Facebook-Seite überwiegen eindeutig die negativen Kommentare. Ein Auszug: „Ein kleiner Lichtblick", „So ein Glück", „Super Entscheidung", „Top, das erste, was er in seinem Leben richtig macht", „Diesen Typen braucht Passau eh nicht", „Gottseidank ist er weg", „Wenn er die Politik generell an den Nagel hängen würde, wär´s ein Fortschritt".

Gefragt wird auch, wann denn die „Freudenparty mit Feuerwerk" steige. „Ich denke, der wird auch die ÖDP schnell verlassen, sobald er sich woanders mehr Aufmerksamkeit verspricht; Big-Brother? Dschungel-Camp?", urteilt ein Leser süffisant.

Frankenberger selber zeigte sich nach seinem angekündigten Rücktritt angriffslustig. Den Samstagabend verbrachte er am Wiener Ball in der Passauer Dreiländerhalle, schwärmte am Tag danach von der Tanzveranstaltung und ließ nebenbei gleich mal eine Spitze gegen ÖDP-Parteifreund Urban Mangold los!

„Schade nur, dass sich trotz der Anwesenheit ihres Landtagspräsidenten-Kollegen aus Oberösterreich kaum ein Kommunalpolitiker, hat blicken lassen", schreibt Frankenberger auf seinem Facebook-Profil. Er kritisiert: „Das wäre ein Pflichttermin gewesen!!"geschweige denn ein Bürgermeister der Stadt 


0 Kommentare