04.01.2012, 14:47 Uhr

„Bayern 2"-Beitrag: Was wäre, wenn Hitler 1894 in Passau ertrunken wäre?

Auf „Bayern 2” läuft am Samstag und am Sonntag ein großer Hörbeitrag über die vermeintliche Passauer Hitler-Rettung aus dem Inn.

PASSAU Als vierjähriger Junge wohnte Hitler in der Kapuzinerstraße in der Innstadt. Im gleichen Haus wohnte der spätere Passauer Domkapellmeister Johann Kühberger, der viele Jahre später seinem Nachfolger Max Tremmel berichtet haben soll, dass er als Junge den kleinen Adolf vor dem Ertrinken im Inn gerettet habe.

Ob die Geschichte wahr ist oder nicht, kann heute nicht mehr belegt werden. Im Januar 1894 berichtete jedenfalls die „Donauzeitung” (Originalausschnitt siehe unten), dass ein Knabe unterhalb des „Garnisons-Lazarethes“ auf dem neu gebildeten Eis im Inn eingebrochen sei und von seinem „beherzten Kameraden“ rechtzeitig vor dem sicheren Tode des Ertrinkens gerettet wurde. Es stehen aber weder Alter noch Namen dabei.

Handelte es sich bei den beiden Knaben um Hitler und Kühberger? Tatsächlich befand sich das Garnisonslazarett auf der von Hitlers Elternhaus in der Kapuzinerstraße direkt gegenüber liegenden Innseite, wo heute die Altstadtschule ist. Dem Bayerischen Rundfunk ist die Story ein einstündiges Radio-Feature wert, das am Samstag, 14. Januar, von 8.05 Uhr bis 9 Uhr auf „Bayern 2” ausgestrahlt wird (Wiederholung: Sonntag, 15. Januar, 20.05 Uhr bis 21 Uhr).

Zu Wort kommen einige bekannte Passauer, darunter Heidegund Slama, Irene von Kutzschenbach, Marianne Sporer, Anna Rosmus, Richard Schaffner und Ludwig Ruckdeschel. Titel des Beitrags: „Wenn Adi Hitler 1894 ertrunken wäre. Die Legende einer fatalen Lebensrettung”. Wer´s verpasst hat: Hier kann man sich den Beitrag anhören!


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