10.12.2016, 18:06 Uhr

Besondere Gebetsnacht als Einstimmung auf das bevorstehende Fest Nightfever im Passauer Stephansdom

Foto: Pressestelle Bistum PassauFoto: Pressestelle Bistum Passau

Volle Geschäfte, viele Termine und jede Menge Trubel vor Weihnachten – das kann die Nerven belasten und die eigentlich besinnliche Zeit ins genaue Gegenteil verkehren.

PASSAU Wer sich nach Ruhe, nach Besinnung und Tiefe sehnt und die Vorfreude auf Weihnachten – die Geburt Jesu – wieder spüren möchte, der sollte am Samstag, den 17. Dezember im Passauer Stephansdom vorbeischauen. Dort findet ab 17 Uhr Nightfever statt. Diese besondere Gebetsnacht, die von einem Team aus der gesamten Diözese Passau organisiert wird, ist im Bistum Passau schon zu einer kleinen Tradition geworden. Der Passauer Dom wird in sanftes Kerzenlicht gehüllt und Musik erfüllt das Gotteshaus, in dem das Allerheiligste zur Anbetung ausgesetzt ist. Wer möchte kann einfach nur still beten oder auch das Gespräch mit einem Priester suchen, die Beichte ablegen oder sich segnen lassen.

Die Gebetsnacht beginnt um 17 Uhr mit einem Gottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB. Ab etwa 18:30 Uhr bis 21 Uhr steht der Dom allen Besuchern offen. Das Besondere ist, dass man dann kürzer oder länger im Dom verweilen und bei der besonderen Atmosphäre still und innerlich ruhig werden kann.

Bei Fragen steht Ihnen Mitverantwortlicher Otto Penn unter der Telefonnummer 08 51 / 393-5364 zur Verfügung.

Was ist Nightfever?

Nightfever findet inzwischen in vielen Städten regelmäßig statt. Zur Eröffnung des Abends wird eine Hl. Messe gefeiert. Danach startet der eigentliche Nightfever-Abend. Jeder bekommt am Eingang eine Kerze geschenkt, die entzündet wird. Diese Kerze soll für eigene Anliegen in Freude oder Dank, Trauer, Angst oder Wut brennen. Man kann auch einfach einen Bibelvers ziehen. Die Kirche ist fast ausschließlich von Kerzen erleuchtet, Während man ruhig inmitten der Kerzen sitzt, der Musik lauscht, kann man zur Ruhe kommen, beten oder einfach da sein.

Auch besteht die Möglichkeit zu einem Gespräch mit einem Priester. Man kann so lange bleiben, wie man möchte: wenige Minuten, eine Viertelstunde, eine Stunde oder den ganzen Abend. Auf den Straßen und Plätzen werden Passanten eingeladen für ein paar Minuten in den Dom zu kommen.

Wie entstand Nightfever?

Die Idee zu den Nightfever-Abenden wurde im Anschluss an den Kölner Weltjugendtag 2005 geboren. Zwei Studierende aus Bonn, Katharina Fassler und Andreas Süß, haben damals den Anfang gemacht. Aus einem ursprünglich einmalig geplanten Abend am 29. Oktober 2005 wurde so eine internationale Initiative. Nightfever wird inzwischen organisiert von jungen Christen. Sie sehen sich als Brückenbauer zwischen einzelnen Menschen, zwischen Gemeinden und Gemeinschaften.


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