17.08.2016, 16:31 Uhr

Internationale Tischeishockey-Elite trifft sich im Rottal Eine kuriose Weltmeisterschaftsdisziplin kommt nach Bad Griesbach: Tischeishockey!

Foto: Kur- und Gästeservice Bad GriesbachFoto: Kur- und Gästeservice Bad Griesbach

Garantiert dopingfrei: Internationale Tischeishockey-Elite trifft sich im Rottal

BAD GRIESBACH 51 Pfennig und jede Menge Spaß – so lässt sich die etwas kuriose Weltmeisterschaft in Tischeishockey beschreiben. Das Spiel hat der heutige Sport- und Reisejournalist Peter Linden als Jugendlicher erfunden und vor fast 40 Jahren zur WM-Disziplin erhoben. Die WM-Familie, gut 100 Personen jedes Alters, trifft sich mindestens einmal im Jahr in einem europäischen Land. Vom 21. bis 28. August wird das internationale besetzte Turnier nach Griechenland, Österreich und Norwegen in den vergangene Jahren nun im Rottal in Bad Griesbach ausgetragen. Neben Anstoß, Penalty und Toren steht dabei eine Woche lang auch das Wohlfühl- und Freizeitprogramm des Thermenortes auf dem Programm.

Das Spiel ist der Anlass dafür, dass sich mindestens einmal im Jahr gut 100 Menschen treffen, die etwas gemeinsam haben: Sie spielen gern Tischeishockey, sie sind alle befreundet, sie pflegen herzliche Traditionen und wollen den jeweiligen Austragungsort intensiv kennen lernen. „In Bad Griesbach gibt es dazu reichlich Gelegenheit“, wie Bürgermeister Jürgen Fundke aufzählt: Die Teilnehmer erleben das Türkische Bad „Hamam“, können in den Thermen entspannen, gehen zum Schnuppergolf, kraxeln im Hochseilgarten, entdecken ihre Kreativität im KUSS (KUnst im SchloSS) und brauen ihr eigenes Bier während einer Inn-Schifffahrt. „Schließlich steht die WM 2016 auch im Zeichen des Bieres“, erklärt Gudrun Diewald, Chefin des WM-Hotels Konradshof.

Dort findet als erster Programmpunkt auch die Auslosung statt. Die Lose befinden sich, getreu dem Motto, auf Bierflaschen. Die Vorrundenspiele verteilen sich auf Bad Griesbach und die Region. So treten einige Tischeishockey-Spieler ihre Wettkämpfe zum Beispiel im Bräustüberl Hacklberg in Passau oder im Haslinger Hof in Kirchham an. Zuschauer sind gerne willkommen, die Regeln sind einfach und wer gerne selbst sein Tischeishockey-Talent prüfen möchte, ist dazu herzlich eingeladen.

Spannend wird es dann natürlich beim Finale. Die drei Treppchenplätze werden im Fünf-Sterne-Hotel Maximilian ausgefochten. Per Videoübertragung können alle Zuschauer das Spielgeschehen genau verfolgen. Die Weltmeisterschaft wird hochprofessionell aufgezogen, sie ist der Aufhänger für das jährliche Treffen und doch wieder Nebensache, wenn es darum geht, dass mehr als 100 Menschen gemeinsam Urlaub machen. Die Teilnehmer nehmen das Spiel ernst, aber nicht verbissen. Und vor allem: Sie haben einen enormen Spaß dabei.

Die Ausrüstung ist nicht aufwendig: Ein Spielbrett, jeweils fünf „Fünferl“ als Spieler und ein Pfennig als Puck. Mit einem flachen Legostein angeschossen, soll ein Spieler dann den Puck ins Tor befördern. Die Weltmeisterschaft findet bereits zum 38. Mal statt. Die Spieler haben in fast 40 Jahren beinah ganz Europa bereist. Bad Griesbach lädt nach 2007 nun bereits zum zweiten Mal zur WM. Dass ein Ort dafür doppelt besucht wird, ist eher selten. „Es war der Wunsch der Teilnehmer, wieder nach Niederbayern zu kommen“, berichtet Spieleerfinder und WM-Organisator Peter Linden. „Die WM 2007 in Bad Griesbach ist allen in bester Erinnerung geblieben.“

Weitere Infos gibt der Gäste- und Kurservice Bad Griesbach, Tel. 08532/792-40 oder unter www.badgriesbach.de.


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