30.03.2016, 00:00 Uhr

Red Bull Leipzig Kicker topfit dank Darios Physiotricks: Vilshofener Physio Dario Karamatic knetet die Fußballstars in Bestform

Er betreut die Young-Stars beim Red Bull Leipzig. Foto: privatEr betreut die Young-Stars beim Red Bull Leipzig. Foto: privat

„Mir macht die Arbeit so viel Spaß, weil ich sehen kann, was ich damit bewirke und wie ich jedem Spieler individuell helfen kann und die Fortschritte live miterlebe“, schildert der Vilshofener Physiotherapeut Dario Karamatic.

VILSHOFEN „Mir macht die Arbeit so viel Spaß, weil ich sehen kann, was ich damit bewirke und wie ich jedem Spieler individuell helfen kann und die Fortschritte live miterlebe“, schildert der Vilshofener Physiotherapeut Dario Karamatic.

Vor einigen Wochen berichtete die PaWo auch von Darios Frau Sarah Dwyer. Die Vilshofenerin ging für das Team Händlmaier an den Start beim Kitzbühler Vertical Up. Auch hier spielte der Physioexperte eine große Rolle, um seiner Frau in Fragen rund, um das richtige Training und die Regeneration zur Seite zu stehen. „Ich habe schon viele Spitzensportler für Großereignisse in Form gebracht und mit ihnen zusammen gearbeitet. Jeder Mensch, bzw. jeder Körper ist anders und braucht andere Ansatzpunkte in punkto Training und Regeneration. Die richtige Mischung zu finden ist nicht immer einfach, aber wenn man den Dreh mal heraus hat, kann man richtig viel bewegen. Die PaWo hatte den Profi-Physio im Interview:

Mit welchen Sportlern durften Sie eigentlich schon zusammenarbeiten? Ich durfte schon für etliche Olympia-Athleten und Sportgrößen ein optimales Training zusammenstellen und ihnen Tipps geben zur körperlichen Höchstform zu gelangen. Von Fußballnachwuchsstars über Segler und Hochspringer bis hin zu Handballern und nun auch den Profi-Nachwuchskickern der Bundesliga von Red Bull Leipzig. Jede Person, die ich betreue, braucht aber etwas ganz anderes. Bei den einen müssen Muskeln gelockert werden, die anderen brauchen ein intensives Work-out mit einer Mischung aus Regeneration und Anspannung um, zum Beispiel nach einer Verletzung, wieder zurück in die alte Form zu gelangen.

Was genau machen Sie beim Red Bull Leipzig und wie lässt sich der Job mit Familie und ihrer Praxis „4 Spirits“ in Vilshofen managen und vereinbaren? Es gibt immer für alles einen Weg. Es ist eben eine Frage der Organisation. Ich bin sehr dankbar, dass ich ein klasse Team habe – inklusive meiner Frau Sarah, auf die ich mich, während meiner Abwesenheit immer zu 100 Prozent verlassen kann. Ich bin viel unterwegs, einmal im Trainingslager im Ausland, dann wieder zum Training in Leipzig, da ist Toleranz vonseiten der Angestellten und vor allem der eigenen Familie schon sehr, sehr wichtig. Beim Red Bull Leipzig bin ich für die physische Verfassung der Fußballspieler im gesamten Jugendbereich verantwortlich. Ich bin quasi der, der beim Training dabei ist und die Spieler dann auch danach oder auch nach dem Spielen betreut, um Verletzungen zu vermeiden beziehungsweise sie gesund zu halten und individuell zu betreuen. Auch die Reha-Arbeit gehört natürlich zu meinen Aufgaben. Ich und meine Physio-Kollegen bilden ein 1A-Team um die Gesundheit unserer Young-Stars zu gewährleisten.

Wie sind Sie überhaupt zu Red Bull Leipzig gekommen und was haben Sie davor gemacht? Der Job hat sich kurzfristig ergeben und ich habe die Gelegenheit, die Profi-Nachwuchsfußballern zu betreuen natürlich gleich am Schopf gepackt. Es ist ja auch immer wieder eine neue Herausforderung, der ich mich gerne stelle und natürlich immer wieder viel bewirken will um an mein Ziel zu kommen.


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